Jadestadion, 10. März 2011, Endstand 0:0

 

Fünf Tage nach dem 0:2 in Plauen schon wieder unterwegs. Nur fünf Tage nachdem man schon wieder an der Sinnhaftigkeit des Ganzen gezweifelt hatte. Unterwegs in ein Stadion, an das man sich hauptsächlich daran erinnert, weil man beim letzten Mal im nicht gerade gut überdachten Gästeblock bei Wind und Minusgraden trotz Skiunterwäsche wie Sau gefroren hatte. Und deshalb, weil die Stahlkonstruktion des Auswärtsblocks eher an einen Knast erinnert hatte. Man hatte sich vielleicht sogar geschworen, nie wieder zu so etwas hinzufahren.

 

sonnenuntergang

 

 

Und dann kann man doch wieder kaum die letzten Minuten bis zum Feierabend erwarten und sitzt anschließend mit Freunden im Auto Richtung Auswärtsspiel.

Zentralstadion Leipzig, 18. Februar 2011, Endstand 1:5 (lalalala)

 

5 Stunden Fahrt, ausnahmsweise nicht einen einzigen Stau - sehr gut so. Als wir 90 Minuten vor Anstoß im Stadion ankamen, waren wir so ziemlich die einzigen. Erstrecht die einzigen Kieler. Wir hatten schon befürchtet, auch die einzigen zu bleiben, und wurden von den Sicherheitskräften und Würstchenbraterinnen ein wenig belächelt. „Eigens für euch geöffneter Gästeblock – wenn keiner mehr kommt bekommt ihr einen Rundumservice“ bekamen wir zu hören. Müsste ja auch genug Personal vor Ort gewesen sein, rechnete man doch tatsächlich mit 10.000 Zuschauern - von denen über 6000 aber anscheinend was besseres vorhatten (bei 7000 Freikarten hochgradig peinlich).

Als eingefleischte Red Bull-Trinker (jajaaa - auf der Hinfahrt wurden allein 5 Dosen dieser Köstlichkeit getrunken) wollte Dennis denn auch gleich mal ein paar Paletten im Stadion kaufen, das scheiterte dann leider in den anschließenden Preisverhandlungen. Zu unserem Erstaunen schmeckte das Bier ziemlich gut (Ur-Krostitzer heißt das regionale helle  Blonde, das in der Nähe von Leipzig gebraut wird, bis 1990 im VEB Brauerei Krostitz, und der Sage nach schon dem Schwedenkönig Gustav II. Adolf gemundet haben soll), auch wenn die Wurst nicht gerade als die beste Stadionwurst bezeichnet werden konnte. Aber immernoch besser als unsere, schlechter ist ja auch kaum möglich.

 

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Rechtzeitig vor Anpfiff kamen noch einige altbekannte Gesichter, sodass wir am Ende ca 70 Leute waren.

12. Februar 2011, Endstand 1:1

 

Endlich wieder ein Heimspiel nach einer gefühlten Ewigkeit, bestes Fußballwetter und dann sowas: Nach zwei Minuten schon im Rückstand und dann 1. Halbzeit grottig gespielt. In der 2. Halbzeit sofort ausgeglichen, dann aber Chancen nicht genutzt - ärgerlich, ärgerlich, ärgerlich.

 

Torjubel

 

Bilder gibt es in der Galerie.

Bezirkssportanlage Projensdorf, 25. Januar 2011, Endstand 5:0

 

Letzter Test vor dem Magdeburg-Spiel und das gegen den kleinen HSV vom Ostufer. Für eine beachtliche Anzahl von Neugierigen anscheinend ein Pflichttermin, denn trotz ungemütlichen Winterwetters waren die Parkplätze bei leicht verspäteter Ankunft komplett belegt. Naja, bisschen weitergefahren, freien Platz hinterm Gelände gefunden und dadurch unabsichtlich den Eintritt gespart. Dafür konsumiert man aber dann auch sonst genug...

 

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Fleisch - nahrhaft und lecker!

 

...wobei die Kontrolle des kulinarischen Angebots diesmal anderen überlassen wird.

 

Edmund-Plambeck-Stadion, 23. Januar 2011, Endstand 0:2

 

Erstes Auswärtsspiel des neuen Jahres - Test bei Eintracht Norderstedt, einem Ground an den man als Holstein-Fan eigentlich ganz gute Erinnerungen hat.

 

heider

 

Die kurzfristige Verlegung vom Kunstrasenplatz ins Stadion und die Aussicht auf eine feine Krakauer zum Frühstück lassen einen 20 Minuten nach dem Aufstehen nach zwei Tagen Fußball schon wieder im Auto sitzen. In Norderstedt trifft man dann auch noch bekannte Gesichter aus Kiel und Ecktown auf der Haupttribüne - der Sonntag ist perfekt.

 
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