Rostock, Lübeck, Haddeby - während die neuen Vereine der meisten ehemaligen Holsteinspieler in überschaubarer Distanz von der alten Heimat liegen, fällt der FK Rabotnicki aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje sicher etwas aus dem Rahmen. Rabotnicki, zu deutsch "Arbeiter" wurde 1937 als Eisenbahnerclub gegründet und bekommt heutzutage in der einheimischen Presse gerne den Beinamen "die Romantischen".

 

rabotnicki

 

Zu jugoslawischen Zeiten konnte es der Klub nie in die höchste Spielklasse schaffen, und auch im eigenständigen Mazedonien gelang es erst 2001 nach der Übernahme durch den Kometal-Konzern in höhere Tabellenregionen vorzudringen und nachfolgend zu einem der erfolgreichsten Vereine des Landes zu werden. In den Jahren 2005 und 2006 holte Rabotnicki den Meistertitel, 2009 folgte der Pokal , zudem konnte man in der Champions League Qualifikation 2005 nach Siegen gegen F91 Dudelange und Debreceni VSC bis in die dritte Runde vorrücken.

 

17. November 2010, Endstand 5:0

 

Trotz miesen Wetters ein toller Fußballabend.

 

 

Ein paar wenige Impressionen zum Freuen und Genießen gibt es hier.

Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, 7. November 2010, Endstand 0:0

 

Ein Spiel wie ein grauer Novembertag...

 

holsteinsups

 

Zäh, fade, langweilig - nach zwei grandiosen Spielen war die Partie gegen Türkiyemspor eher ein kleiner Dämpfer. Irgendwie passte sich die Mannschaft absolut dem tristen Novemberwetter an, sonnige oder gar heitere Abschnitte gab es kaum. Schade, da sich der Kieler Anhang diesmal nicht dran gemacht hatte, den Userrekord im Forum zu brechen (am 15.03.2009 um 15:53 Uhr waren 236 gleichzeitig online), sondern in der Hoffnung auf mehr als ein Last-Minute-Tor von Flo Meyer zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gepilgert waren.

30. Oktober 2010, Endstand 6:1

 

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Und am Wochenende geht es mal wieder nach Berlin, den Gewinn verjubeln ;)

Stadion an der Gellertstraße, 22. Oktober 2010, Endstand 0:2

 

„90 Prozent des Lebens eines Fußballfans bestehen aus Demut, Leiden und Verzweiflung. Aber für die anderen zehn Prozent lohnt es sich, immer wieder zu kommen!“ (Nick Hornby)

 

Erste große Leistung des Tages: Die Abfahrtzeit genau so zu berechnen, dass man exakt pünktlich zum Anstoß im Stadion ist und nicht unnötig viel Zeit in der Chemnitzer Kälte verbringen muss. An sich kann man gerne ca. 8 Stunden einplanen, hoffen, dass man freundliche Staumelder vor sich hat und darf keine Angst haben, über Holperpisten in der sächsischen Pampa zu fahren (Zitat T.S.: "Ich will nicht in Sachsen sterben."). Je näher man an das Ziel kommt, desto mehr ist aber jeglicher Fahrtstress vergessen, man erblickt ein Flutlicht und weiß, dass man sich richtig entscheiden hat.

 

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Bevor man allerdings das Stadion an der Gellertstraße betreten kann, muss man eine schier unüberbrückbare Hürde überwinden.

 
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