Am heutigen Abend wurde im Uwe Seeler Fußball Park in Malente die erste Runde im LOTTO-Pokal ausgelost. 

 

Dabei trifft Holstein Kiel am 19. Juli auf den Oldenburger SV.

 

OSVKSV

 

Bei den Herren kommt es außerdem zu im Achtelfinale zu diesen Begegnungen:

Qualifikationsspiel:

Eckernförder SV - SV Henstedt-Ulzburg

 

Achtelfinale:

TSV Schilksee - ETSV Weiche

SV Eichede - VfB Lübeck

Flensburg 08 - VfR Neumünster

FC Itzehoe - SSC Hagen Ahrensburg

TSV Gadeland - SSV Güster

SV Frisis 03 Risum-Lindholm - Heider SV

Sieger Quali - Preetzer TSV

 

Der LOTTO-Pokal der Frauen freut sich auf diese Begegnungen:

 

Achtelfinale:

 

1.FC Lo-La - SV Henstedt-Ulzburg

SV Fortuna Bösdorf - TuRa Meldorf

Brekendorfer TSV - SG Olympia Neumünster/BöHu

SG Schmalfeld - SV Neuenbrook/Rethwisch

Ratzeburger TSV - SSG Rot-Schwarz Kiel

VfB Schuby - SV Frisia 03 Risum- Lindholm

SSC Hagen Ahrensburg - TSV Siems

IF Stjernen Flensborg - SG Ratekau/Strand 08

 

Quelle: http://www.shfv-kiel.de/

Alleine die Vielzahl traditionsreicher Namen macht die Dritte Liga so viel attraktiver als die Regionalliga. Bereits nach wenigen Spielen war klar, dass die Liga eng und interessant werden wird.

 

Auch wenn im Wappen des 1. FC Heidenheims das Gründungsjahr 1846 steht, sind die Erfolge des diesjährige Aufsteigers doch eher in neuerer Zeit zu finden. Zeitgleich mit uns stieg Heidenheim 2009 in die Dritte Liga auf, hielt souverän die Klasse und eroberten sich nach fünf Jahren Drittklassigkeit in dieser Saison bereits am 7. Spieltag die Spitze und gab sie bis Ende der Saison nicht mehr her. Das Team um Frank Schmidt ist somit völlig zurecht Aufsteiger.

Unsere Bilanz: Heim 0:1, Auswärts: 3:0

 

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Dass Geld Tore schießt hat der Brauseklub aus Leipzig diese Saison bewiesen. Mit 65 geschossenen Toren markierte der Aufsteiger den Saisonrekord und marschierte durch auf Platz zwei und damit geradewegs in Liga Zwei. Spieler wie Yussuf Poulsen und Dominik Kaiser hatten dieses Niveau sicher schon diese Saison.

Unsere Bilanz: Heim 0:2, Auswärts 3:1

 

Die größte Sensation der Saison war sicherlich der SV Darmstadt 98. Sportlich im Sommer 2013 abgestiegen, durften die Südhessen wegen der nicht erteilten Lizenz für die Kickers Offenbach noch ein Jahr dran hängen. Offenbar motiviert von dieser für die Lilien glücklichen Fügung erreichten sie den dritten Platz. Mit dem spektakulären Rückspiel in der Relegation gegen Arminia Bielefeld (Hinspiel 1:3) lösten die Lilien ihr Ticket für die 2. Bundesliga nach.

 

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Torschützenkönig Dominik Stroh-Engel.

Unsere Bilanz: Heim 0:2, Auswärts 1:3

 

Bezeichnen wir den SV Wehen Wiesbaden als graue Maus, so ist das sicher nicht despektierlich gemeint. Ganz im Gegenteil, nach ihrem Abstieg aus der 2. Bundesliga bewegten sich die hessischen Landehauptstädter zumeist unauffällig und ohne größere Gefahren in der Drittklassigkeit. Kleine Ausreißer nach unten ausgenommen. Das Saisonziel 2013/2014 hieß, besser zu sein als letzte Saison. Das hat mit Platz 4 (Saison 2012/2013 Platz 7) souverän, aber unspektakulär geklappt.

Unsere Bilanz: Heim 3:0, Auswärts 1:1

 

Maximilian Riedmüller – liebevoll auch „der Maxi“ genannt – ist seine Herkunft anzumerken. Der 26-jährige kam im Sommer von der U23 des Rekordmeisters FC Bayern München. Zwar kann er keine Einsätze für die erste Mannschaft vorweisen, hat aber als dritter Torhüter im Kader seinen Teil zum Triple beigetragen. ;)

Nach der Sommervorbereitung setzte sich Riedmüller gegen Daniel Strähle und Niklas Jakusch zunächst durch. Mit meist solider Leistung, aber ohne den ganz großen Glanz blieb er bis zu seiner Verletzung die Nummer 1. Obwohl zu Beginn des neuen Jahres wieder fit, konnte er nicht an dem eine starke Vorbereitung absolvierenden Niklas Jakusch vorbeiziehen.

Im letzten Saisonspiel in Darmstadt vertrat er den unter Meniskusriss leidenden „Jockel“, musste aber verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Mit einer schweren Muskelverletzung wird er bei der Vorbereitung im Sommer voraussichtlich passen müssen.

 

Maxi

 

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Hauke Wahl wurde nach einer Granatenhinrunde von liga3-online.de zu Recht zum Newcomer der Saison gekürt. Auch der Duisburger Sportdirektor Ivica Grlic war ganz angetan und prophezeite im Wintertrainingslager für Wahl, dass dieser „seinen Weg in die zweite oder erste Liga machen wird.“ Zuvor hatte der Innenverteidiger seinen Vertrag bis 2016 verlängert. Im Abstiegskampf setzte Trainer Neitzel allerdings auf Routinier Manuel Hartmann. Dennoch einer der besten Perspektivspieler, der in den letzten Jahren bei Holstein eingesetzt wurde. Von dem werden wir in der nächsten Saison hoffentlich noch mehr sehen.

 

Hauke Wahl

 

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Obwohl Holsteins dritter Neuzugang als Geburtsort Dortmund in seinem Ausweis stehen hat, bestritt der 31-jährige fünf U21-Länderspiele für Irland. Als linker Verteidiger spielte Kohlmann zuletzt sechs Jahre für Union Berlin, mit denen er 2009 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte.. Davor trug er das Trikot von Rot-Weiß Erfurt und Borussia Dortmund, wo er offiziell zwar nur eine Saison zum Bundesligakader gehörte, aber auch während seiner Zeit in der Zweiten bei den Profis mittrainierte.

 

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Mit den Amatueren des BVB durfte Patrick Kohlmorgen bereits im Holstein-Stadion auflaufen, ansonsten kennt er Kiel vom Urlaub - und mag die Stadt an der Förde.

KSV-Stürmer Marcel Schied verlässt nach zwei Jahren das Storchennest, darauf einigten sich Spieler und Verein im beiderseitigen Einvernehmen. Der 30-Jährige hat in den vergangenen beiden Spielzeiten entscheidend zum Aufstieg in die 3. Liga und zum Klassenerhalt beigetragen. Vor allem im Schlüsselspiel zum Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft gegen den TSV Havelse machte er mit seinen Toren und in der Relegation zur 3. Liga gegen den KSV Hessen Kassel mit seiner Erfahrung den Unterschied aus. In seinen insgesamt 66 Pflichtspielen für die Störche traf Marcel Schied 22 Mal ins Schwarze und genoss bei den Fans und Verantwortlichen eine hohe Wertschätzung.

 

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KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke bedankte sich im Namen des Vereins für die vorbildliche Einstellung und die tollen Leistungen von Marcel Schied: „Marcel hat entscheidend dazu beigetragen, dass Holstein Kiel wieder ein fester Bestandteil auf der bundesweiten Fußball-Landkarte geworden ist. Von seinem großen Erfahrungsschatz konnten alle im Verein profitieren. Wir wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute."

 

Holstein-Trainer Karsten Neitzel lobte Marcel Schied für seinen Einsatz: „,Schiedi' war in der vergangenen Spielzeit für uns ein wichtiger Spieler, auch wenn er sehr selten in der Startelf stand. Dass er sich trotzdem in der täglichen Arbeit nie hat hängen lassen, spricht für ihn und seine tadellose Einstellung zu seinem Beruf. Wir alle wünschen ihm für seine neue sportliche Herausforderung sowie privat alles Gute!"