Stadion an der Holstenstraße, 10. April 2016, Endstand 2:1

 

„Der wilde, wilde Wesseln fängt gleich hinter Heide an...“ - okay, der ging so. :D Denn ob Wesseln wirklich so wild ist, weiß man nicht. Aber „gleich hinter“ kommt schon ganz gut hin. Tatsächlich geht Heide quasi in Wesseln über oder umgekehrt. Auf dem Gemeindegebiet lag wahrscheinlich früher der Marktplatz Heides, zudem halten es Historiker für möglich, dass Bauern aus Wesseln das Kirchspiel Wesselburen gründeten. So viel zu den historischen Fakten und schlechten Wortspielen, schließlich war der Grund für den Besuch des Ortes mal wieder Fußball, der in der Gemeinde beim ABC Wesseln gespielt wird.

 

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Als Vereinsname kommt „ABC“ sicher nicht sooo häufig vor – aufgelöst steht das ganze für Athletik-Ballspiel-Club. Gegründet wurde dieser 1966, was bedeutet, dass 2016 großes Jubiläum ansteht. Ein Aushängeschild in der Historie des Vereins ist die 1977 gegründete Frauenfußballmannschaft, aus der meherere Landesauswahlspielerinnen und mit Astrid Heidecke sogar eine Nationalspielerin hervorging.

 

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Dr. Eugen-Stocke-Stadion, 12. März 2016, Endstand 3:0

 

Überregional ist Coburg den meisten wohl für zwei Dinge ein Begriff: den hier ansässigen Versicherer sowie die Coburger Veste. Daneben kann das oberfränkische Städtchen aber auch mit einer sehr hübschen Altstadt aufwarten.

 

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In sportlicher Hinsicht haben es bestenfalls die Coburger Handballer zu landesweiter Bekanntheit gebracht, Fußball findet hingegen nur in tieferen Ligen statt. So geht es heute in die Landesliga Nordwest, wo Aufsteiger FC Coburg den Absteiger aus Memmelsdorf begrüßt. Beide Teams haben sich aber trotz unterschiedlicher Vorzeichen im oberen Mittelfeld der Tabelle einsortiert. Dank passender Anstoßzeit um 16:00 konnte vorher sogar noch der 3:0-Erfolg gegen Aue im Stream mitverfolgt werden :-)

 

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Das Dr. Eugen-Stocke-Stadion hat einen Hauptplatz mit überdachter Tribüne, leider wird das Spiel aber auf dem Kunstrasennebenplatz ausgetragen. Zusammen mit den umgebenden hohen Fangzäunen hat das Ganze eher den Charme eines Gefängnisbolzplatzes.

 

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Sportpark Ronhof Thomas Sommer, 1. März 2016, Endstand 2:0

 

Unlängst erschien bei CCK ein Matchreport vom Eckernförder SV unter dem Tenor „x-mal gekreuzt, aber nie dokumentiert“. Irgendwie sollte das wohl ein kleiner Fingerzeig sein, nach zig Besuchen am Fürther Ronhof auch endlich mal einen Spielbericht in Angriff zu nehmen.

 

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Eigentlich unverständlich, handelt es sich doch um eine der traditionsreichsten Spielstätten des deutschen Fussballs und ist seit 1910 durchgehend die Heimat des „Kleeblatts“ aus Fürth. Die größten Erfolge der Vereinsgeschichte stammen ebenfalls aus dieser Zeit: in den 10er und 20er Jahren wurden insgesamt 3 Meistertitel errungen. Zusammen mit dem benachbarten Erzrivalen aus Nürnberg gehörten die Fürther in dieser Zeit zu den dominierenden Kräften im deutschen Vereinsfussball. In den 30er Jahren ging diese Phase zu Ende, doch blieb man bis zur Bundesligagründung immerhin erstklassig. Die Qualifikation für die höchste Spielklasse gelang jedoch nicht, stattdessen folgten 2 Jahrzehnte Zweitklassigkeit, bis in den 1980ern der Absturz bis hinunter in die Landesliga den Tiefpunkt markierte. Sportlich gelang 1994 immerhin die Rückkehr in die Regionalliga, aber aufgrund eklatanter Geldsorgen erfolgte 1996 die Fusion mit der Fussballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth und die Umbenennung des Vereins in SpVgg Greuther Fürth. Direkt in der Folgesaison gelang der Aufstieg in die 2. Liga, in der man alsbald zum – lange Zeit als unaufsteigbar geltenden – Dauerinventar avancierte. Lediglich 2012/13 schnupperte man einmal Erstligaluft, stieg aber nach einer Spielzeit ohne einen einzigen Heimsieg direkt wieder ins Unterhaus ab.

 

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Das Stadion erlebte diverse Umbenennungen, wobei sicher am ehesten der langjährige Name Playmobil-Stadion (seinerzeit mit passender quietschbunter Bestuhlung) im Gedächtnis geblieben sein dürfte. Zwischenzeitliche Pläne für einen Stadionneubau im Süden der Stadt wurden inzwischen verworfen, stattdessen wurde eine Modernisierung des Ronhofs beschlossen: die 60 Jahre alte Haupttribüne ist bereits gesperrt, und soll in Bälde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

 

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Im Hier und Jetzt steht das Duell gegen die Eisernen aus Berlin an. Tabellarisch ist das Ganze wenig brisant, stehen beide Teams doch im gesicherten Mittelfeld. Damit hat sich das Zuschauerinteresse auch wieder auf das gewohnte Maß reduziert, ca. 8000 Besucher finden sich an diesem Dienstagabend ein.

 

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Sportpark Eschen-Mauren, 05. April 2016, Endstand: 1:2

 

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Oben am jungen Rhein
Lehnet sich Liechtenstein 
An Alpenhöh’n.

 

An die in der Nationalhymne besungenen Alpenhöhen lehnt sich dann auch das „Schloss Vaduz“, welches, aufgrund fehlender besuchenswerter Alternativen im Hauptort des Fürstentums Liechtenstein, Ziel einer kurzen Wanderung unserer Kieler Reisegruppe ist.

 

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Haus Liechtestein

 

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Sportplatz an der Hannes-Zobel-Halle, 8. April 2016, Endstand 1:6

 

Ohne große Worte: Die schönsten Sonnenuntergänge gibt es in der Kreisklasse A Ostholstein. :D

 

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