Mestalla, 7. Mai 2017, Endstand: 4:1

 

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Neue realpreisige Flugverbindungen ab HH? Nach Valencia? Gerne! So konnte ich endlich das Mestalla kreuzen und Madame etwas in der Sonne braten. Sangria, Cerveza und Tapas sind wir eh nicht abgeneigt.

 

Die Altstadt ist, wie in den meisten bisher besuchten spanischen Städten, sehr sehenswert. Viele Kneipen und Restaurants laden zum verweilen ein und die in Valencia obligatorische Paella darf natürlich nicht fehlen.

 

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Auch zu empfehlen ist ein Besuch des Mercat Central/Mercado Central. So eine riesige Auswahl an frischen Lebensmitteln sieht man nicht sehr oft und für kleines Geld kann man sich z. B. einen Vitaminkick in Form eines frisch gepressten Saftes gönnen.

 

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Im Jardín del Turia, der in einem trockengelegten Flußbett auf ca. 9 km angelegt wurde, findet der Großstädter Erholungs- und Sportmöglichkeiten und an dessen Ende die Ciudad de las Artes y las Ciencias - eine Aneinanderreihung futuristischer Gebäude, die verschiedene Kultureinrichtungen enthalten.

 

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Ein kleines Highlight war unser Besuch der Stierkampfarena Plaza de Toros, die 1859 fertiggestellt wurde und über 10.000 Zuschauern Platz bietet. Tiere mussten übrigens nicht sterben, da wir uns “WWE live” - also Wrestling - anschauten. Mit Randy Orton kannte ich zumindest einen der Protagonisten vom Namen her. Aber auch die anderen Wrestler boten eine gute Show. Ist schon klar, dass die Kämpfe abgesprochen sind. Vor den Sprüngen und Würfen habe ich als ausgewiesener Antisportler dennoch meinen Respekt. Auch das Publikum zog gut mit und so wurde entweder laut gejubelt oder gebuht.

Stadion Ďolíček, 25. Februar 2017, Endstand 0:0

 

Nach einem netten Abend im TeBe-Fancontainer inkl. einiger importierter Getränke ging es nach einer kürzeren Nacht in der Unterkunft am Flughafen Schönefeld schnell auf die Autobahn in Richtung Süden, die hinter der Grenze inzwischen erfreulicherweise durchgängig vorhanden ist. Das Gegurke durch das Nordböhmische Mittelgebirge entfällt somit. Und ehe die Reisegruppe sich versah, grüßte die Stadt an der Moldau mit herrlichem Sonnenschein und fast schon frühlingshaften Temperaturen.

 

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Wenn die Ansetzung für Holstein an einem Sonntag in Zwickau spielen zu müssen wenigstens ein Gutes hatte, dann die Möglichkeit, einmal wieder die goldene Stadt zu besuchen. Das sah auch der tschechische Fußballverband so und setzte kurzerhand die beiden Heimspiele von Dukla und Bohemians zeitversetzt am Sonnabend an. Gelobt sei die vollumfängliche TV-Übertragung der CZ-Liga, bloß, wer guckt sich so was eigentlich an? Live vor Ort bei Dukla jedenfalls nicht viele, das konnte die eine Hälfte der Reisegruppe (der andere Teil, der das Stadion Juliska bereits auf einer früheren Reise gekreuzt hatte, checkte schon mal in der Unterkunft in Žižkov ein und tätigte erste Käufe von Klobasa, Bier und Kofola) beim Spiel gegen Karvina hautnah bestätigen, für ein wenig Geräuschkulisse sorgten einzig ein paar Kutten und etwa 50 Gästefans. Letzteren gehört allerdings Respekt gezollt, wer sich ganz von der tschechisch-polnischen Grenze nach Prag aufmacht, um sich so ein 0:0 der schlechteren Art anzuschauen, der muss wirklich was für seinen Club übrig haben. Die Kombination aus exponierter geografischer Lage, langen Fahrten und dürftigem Fußball kennt man in Kiel schließlich auch.

 

Nach dem Schlusspfiff ging es fix zur nahegelegenen Tramstation, kein Fahrscheinautomat vorhanden, alle Kioske geschlossen, also ab etwa 300 Meter bergauf, und pünktlich mit dem Druck des letzten Fahrscheins enterte man die Tram. Sonst wäre es mit dem Erreichen der Stadions Ďolíček auch eng geworden. Dank der Fahrtstrecke konnte man auch einen kurzen Blick auf die volle Innenstadt mit der Karlsbrücke begutachten, diese Mal blieb leider keine Zeit für die Altstadt, aber einige Grounds sind noch offen und das nächste Mal in der tschechischen Hauptstadt kommt bestimmt. Nach einer halben Stunde tauchte endlich das Ďolíček auf, wo bereits der andere Teil der Reisegruppe mit Tickets in der Hand wartete.

 

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Für etwas über 5 Euro gab es den unüberdachten Sitzer für die Hintertortribüne. Neben der großen Haupttribüne können Zuschauer auch noch auf wenigen Sitzreihen auf der Gegengeraden oder eben hinter dem Tor bei der aktiven Fanszene platz nehmen. Diese präsentiert sich offen links und pflegt naturgemäß einige Kontakte zum FC St. Pauli. Sicher, Tschechien ist politisch und fankulturell gesehen nicht Polen, aber eine offen linke Fanszene ist auch im gerade durch die Flüchtlingsbewegung nach rechts gerückten Tschechien schon eine kleine Besonderheit. Insgesamt haben die Bohemians auf jeden Fall über die Grenzen Tschechiens hinweg einen besonderen Ruf, der einiges an Volk anzieht.

 

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Das Stadion, welches 1932 als Dannerův stadion Bohemians eröffnet wurde, fasste ursprünglich einmal 18.000 Zuschauer, durch Abrisse und Umbaumaßnahmen dieser Tage aber nur noch 5.000 Fans. So war es heute wie eigentlich immer mit über 4.000 Zuschauern gut gefüllt. Auf alle Fälle besser als sich mit so einer Zuschauermenge in einer riesigen Schüssel zu verlieren.

 

Victoria Stadium, 23. Januar 2017, Endstand: 0:15

 

Direkt neben der Landebahn des Flughafens, Sitzplatztribünen an beiden Geraden, netter Blick auf den Affenfelsen, salzige Meeresbrise, freier Eintritt. Es gibt sicher schlechtere Orte auf der Welt um einem Fußballspiel beizuwohnen, als das Victoria Stadium in Gibraltar.

 

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Spielt der Tabellenletzte gegen den Tabellenersten ist das in den meisten Fällen wohl eine eindeutige Angelegenheit für den Anführer des Tableaus. So hatte sich der Schreiber dieser Zeilen auch beim Zusammentreffen des Aufsteigers Europa Point FC gegen den aktuellen Meister und Rekordmeister Gibraltars Lincoln Red Imps FC auf ein Spiel mit drei, vier Toren eingestellt.

Töölön pallokenttä, 01. Oktober 2016, Endstand: 1:1

 

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Nach dem Derby am Vorabend wird zunächst ganz entspannt ausgeschlafen. Dank zentral gelegenem Hotel sind die Hauptsehenswürdigkeiten der finnischen Hauptstadt vor dem Frühstück am Hafen abgewandert.

 

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Zu Fuß geht es dann ein paar Kilometer gen Norden. Dort liegt im Schatten des Olympiastadions, welches zur Zeit bis voraussichtlich 2019 modernisiert wird, …

 

Polman-Stadion, 29. Oktober 2016, Endstand 2:2

 

Heracles gegen Sparta, was klingt wie eine historische Schlacht in Griechenland entpuppt sich bei genauerer Betrachtung doch nur als ein normales Ligaspiel in der Eredivisie.

 

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Trotzdem war es für uns etwas besonderes, Almelo war vor ein paar Jahren der erste Verein den wir in den Niederlanden besucht haben und genießt seit dem unsere Zuneigung. Außerdem wurde das Polman-Stadion modernisiert und auch das Wappen des Vereins hat sich geändert, beides zum positiven.

 

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Almelo hatte sich in der letzten Saison mit dem 6. Platz und dem Sieg in den Playoffs für Europa qualifiziert, leider war davon nicht mehr viel zu sehen. In der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation schied man mit zwei Unentschieden gegen den FC Arouca aus und auch in der Liga lief es bisher nicht berauschend. Es war das Spiel des Tabellen 15. (Almelo) gegen den Tabellen 9. (Rotterdam).

 

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Nachdem wir unsere reservierten Karten im Fanshop abgeholt haben ging unser erster Weg natürlich gleich in den, im Stadion integrierten, Supermarkt. Früher gab es auch noch eine Bibliothek im Stadion die musste aber einem Fitnesstudio weichen...für uns war beides uninteressant ;-)