Mestalla, 7. Mai 2017, Endstand: 4:1

 

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Neue realpreisige Flugverbindungen ab HH? Nach Valencia? Gerne! So konnte ich endlich das Mestalla kreuzen und Madame etwas in der Sonne braten. Sangria, Cerveza und Tapas sind wir eh nicht abgeneigt.

 

Die Altstadt ist, wie in den meisten bisher besuchten spanischen Städten, sehr sehenswert. Viele Kneipen und Restaurants laden zum verweilen ein und die in Valencia obligatorische Paella darf natürlich nicht fehlen.

 

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Auch zu empfehlen ist ein Besuch des Mercat Central/Mercado Central. So eine riesige Auswahl an frischen Lebensmitteln sieht man nicht sehr oft und für kleines Geld kann man sich z. B. einen Vitaminkick in Form eines frisch gepressten Saftes gönnen.

 

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Im Jardín del Turia, der in einem trockengelegten Flußbett auf ca. 9 km angelegt wurde, findet der Großstädter Erholungs- und Sportmöglichkeiten und an dessen Ende die Ciudad de las Artes y las Ciencias - eine Aneinanderreihung futuristischer Gebäude, die verschiedene Kultureinrichtungen enthalten.

 

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Ein kleines Highlight war unser Besuch der Stierkampfarena Plaza de Toros, die 1859 fertiggestellt wurde und über 10.000 Zuschauern Platz bietet. Tiere mussten übrigens nicht sterben, da wir uns “WWE live” - also Wrestling - anschauten. Mit Randy Orton kannte ich zumindest einen der Protagonisten vom Namen her. Aber auch die anderen Wrestler boten eine gute Show. Ist schon klar, dass die Kämpfe abgesprochen sind. Vor den Sprüngen und Würfen habe ich als ausgewiesener Antisportler dennoch meinen Respekt. Auch das Publikum zog gut mit und so wurde entweder laut gejubelt oder gebuht.

 

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Tags darauf ging es zum Mestalla. Die Tage des Stadions mit einem Fassungsvermögen von 55.000 sind leider gezählt. Es soll abgerissen und neuer Wohnraum geschaffen werden. Zum Glück verzögert sich die Fertigstellung des “Nou Mestalla” nunmehr seit fast 7 (!) Jahren und so kommen wir zu dem Vergnügen diese absolute Perle beim Spiel gegen den bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten Osasuna kreuzen zu können.

Mit den Spielern Valencias hatte ich mich vor dem Abflug nicht sonderlich beschäftigt und war daher doch recht erstaunt neben dem portugiesischen Europameister Nani und dem italienischen Elfmeterexperten Simone Zaza auch den Argentinier Ezequiel Garay und den Franzosen Eliaquim Mangala in der Startformation vorzufinden. Letzterer war in der Saison 2014/2015 für 54 Mio. € vom FC Porto zu Manchester City gewechselt und damit zum bis dato teuersten Transfer eines Defensivakteurs avanciert. Jetzt die Leihe nach Valencia. Kleiner Karriereknick ...

Trotz der ganzen “Stars” dümpelt Valencia nur im unteren Mittelfeld der Tabelle umher. Wohl auch ein Grund dafür, dass nur ca. 25.000 Zuschauer das Spiel um die goldene Ananas sehen wollten und Stimmung höchstens zu den Toren aufkam. Davon gab es immerhin 5 an der Zahl zu sehen und auch der in der Nachspielzeit erzielte Ehrentreffer der Gäste zum 4:1 wurde vom Heimanhang brav beklatscht.

 

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