Die Waldwiese ist und bleibt einer der schönsten Plätze in Kiel. Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, befindet sich der traditionsreiche Ground mitten in der Stadt, genauer gesagt liegt er an der Hamburger Chausee. Auch wenn die Holstein Woman hier inzwischen auch ihre Heimspiele austragen, lassen Farben und Name über dem Eingangstor keinen Zweifel daran, wer hier zuhause ist – der VfB Kiel.

 

DSC 8812

 

Der Vorgängerverein des heutigen VfB ist der SV Hohenzollern-Hertha Kiel, unter der Sportplatz an der Waldwiese mit dem Ligaspiel SV Hohenzollern-Hertha gegen Holstein Kiel am 2. September 1923 eingeweiht wurde. Die Gäste verteilten zur Premiere aber keineswegs Geschenke - durch Tore von Lagerquist und Ohm (2) gewann die KSV mit 3:0. Fünf Jahre später wurde Hohenzollern-Hertha konkursbedingt aufgelöst, und der VfB wurde der Nachfolger.

 

Doch bot die Waldwiese auch anderen Vereinen eine Heimat, vor allem dann, wenn mit einem hohem Zuschaueraufkommen zu rechnen war. So diente der Platz von 1963 bis 1966 der SV Friedrichsort als Ausweichspielstätte in der, damals zweitklassigen, Regionalliga. Auch wurde Feldhandball wurde vor vollen Rängen gespielt, unter anderem trug der THW Kiel 1950 das Halbfinalspiel in der Deutschen Feldhandball-Meisterschaft.

 

DSC 8793

 

DSC 8759

 

DSC 8772

 

DSC 8763

 

DSC 8780

 

DSC 8769

 

DSC 8783

 

DSC 8790

 

DSC 8789

 

DSC 8802

 

DSC 8801

 

Nachdem es beim TSV Russee heute keine Verpflegung gab, haben wir uns kurzfristig umentschieden und haben mal wieder der Sportanlage auf dem Tonberg einen Besuch abgestattet. Gute Entscheidung - besseres Wetter und ein charmanter Platz (wahrscheinlich der einzige in Kiel mit Luftschutzbunker ;) ).

 

ETSV Eintracht Kiel

Sportplatz am Posthorn, 13. April 2013, Endstand 1:1

Der Pflichtsieg gegen Goslar war eingetütet und bis zur Sportschau blieb noch genügend Zeit einen Ground in Kiel mitzunehmen, der vom Holstein-Stadion keine fünf Autominuten entfernt ist, aber noch in der Sammlung fehlte.

 

ptsk wellsee 004

 

ptsk wellsee 003

 

Und Fußballkenner aus der Landeshauptstadt wissen, dass dieser Platz sogar etwas mit Holstein zu tun hat, handelt es sich bei PTSK doch quasi um die Drittvertretung der Störche, die an die Kronshagener Postsportler (der PTSK ging aus dem Postsportverein von 1927 hervor) angegliedert wurde. Bis vor einiger Zeit wurde von daher auch noch im blau-weiß-roten Dress gespielt, der inzwischen aber komplett gelber, bzw. gelb-blauer Spielkleidung gewichen ist. Passt zu Postsport ja auch ganz gut.

Sportplatz Meimersdorf, 9. August 2012, Endstand 4:1

An diesem Donnerstag stand spontan ein kleiner Tripp an die südliche Peripherie der Landeshaupt auf dem Plan. Ziel war die SSG Rot-Schwarz - Kronsburg-Meimersdorf, die ein Zusammenschluss aus dem SV Kronsburg (dessen Wurzeln immerhin bis ins Jahr 1927 zurückgingen) und SC Meimersdorf ist und noch immer über zwei Spielstätten nebst Vereinsheim verfügt.

 

rotschwarz_boho_01

 

Für uns sollte es an diesem Tag nach Neu-Meimersdorf gehen, wo das Kreisklasse-A-Spiel gegen Bordesholm II anstand. Erster Eindruck der gepflegten Anlage war sehr gut, auch das für die A-Klasse durchaus respektable Zuschauerinteresse (um die 100 Leute dürften es am mit Flutlicht ausgerüsteten Rasenplatz gewesen sein) stimmte uns positiv.

Baukampfbahn, 17. Juli 2012, Endstand 0:3
Während sich ein Teil unseres Kollektives halbdienstlich als Störche-Kiebitz in Neustrelitz betätigte, entschied sich
unser Part dazu, in den heimischen Gefilden zu verbleiben. Die erste Runde des Kieler Kreispokals bot die besten
Möglichkeiten für einen ersten Formcheck unserer ortsansässigen Klubs. Dabei entschieden wir uns für die Partie zwischen
dem SC Fortuna Wellsee und dem TSV Schilksee. Gastgeber waren zwar die Fortunen, gespielt wurde jedoch auf einer von Kiels
innerstädtischen Traditionsstätten, der Baukampfbahn. Das Ausweichen auf ein neutrales Grün hatte im Übrigen einen ganz
trivialen Grund: die Plätze der beteiligten Mannschaften waren beide zwecks Schönheitskur gesperrt.
Selbstverständlich bot die Baukampfbahn einen besonderen Rahmen für dieses Pokalspiel. Die Heimstätte der TuS Gaarden war
bereits in der Vergangenheit Ziel eines unserer Besuche und schnitt schon damals dank Oldschool-Charme gut ab. Vor fast
genau 2 Jahren konnten wir bei deutlich sommerlicherem Wetter Impressionen des Stadions sammeln, auf die wir an dieser
Stelle einfach mal verweisen. Nachzureichen sind lediglich einige Fakten zur kulinarischen Versorgung, da diese damals
aufgrund Nichtvorhandenseins keiner Bewertung unterzogen werden konnten. Die Bratwurst überzeugte leider nicht
vollständig. Mit 1,50 € war sie preislich zwar in einem fairen Bereich angesiedelt, kam geschmacklich aber eher schlicht
daher. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses wussten dafür die gut gefüllten Naschi-Tüten für 50 Cent zu
gefallen. Wem die Versorgung im Stadion übrigens als nicht ausreichend erscheint, könnte auch auch die Möglichkeit nutzen,
sich eine Pizza liefern zu lassen. Die Lieferzeit dürfte maximal eine Minute betragen, ist doch ein bekannter
Lieferservice am Eingang der Baumkampfbahn beheimatet.
Die Anreise des vermeintlichen Heimteams dürfte um einiges länger gewesen sein, als die Pizzalieferzeit, schließlich ist
die Fortuna in Wellsee im Kieler Südosten beheimatet und das seit ihrer Gründung 1948. Die größeten Sparten des Vereins
sind Fußball (Kreisligamannschaft + Kreisklasse A, sowie Damenmannschaft) und Handball, aber auch Tennis, Turnen und
andere Sportarten werden angeboten. Die erste Herrenmannschaft hat sich seit einigen Jahren wieder in der Kreisliga
etabliert. Allerdings verließen mit Ablauf der vergangenen Saison der Trainer, der Ligamanager und bis auf 2 Spieler die
gesamte Mannschaft den Verein in alle Himmelsrichtungen - und daher ist gerade in dieser Saison besonders zu erwähnen,
dass mit Ausnahme von einigen Neuzugängen die komplette Stammelf der B-Klasse in der Kreisliga antritt. So bildet der
letztjährige B-Klasse Kader in dieser Saison die quasi Erste und Zweite Mannschaft. Als größten Erfolg des Vereins kann
man ansehen, dass das Niveau gehalten wird und ihn ein gut organisierter Förderverein solide unterstützt.
Sicherlich kann der Gegner TSV Schilksee mit ganz anderen Summen arbeiten und galt somit bereits vor dem Spiel als Favorit
aufs Weiterkommen. Nachdem man in der vergangenen Saison den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes denkbar knapp
in der Aufstiegsrunde verpasste, verstärkte man sich für die anstehende Saison mit weiteren Hochkarätern. Von der FT Eider
Büdelsdorf kam beispielsweise das Talent Marcel Vones und auch Holsteins ehemaliger Abwehrrecke Peter Schyrba steht nun im
Dienste des Verbandsligisten. Zog es ihn nach seinem Weggang beim FC Hansa Rostock doch wieder zurück an die Schleswig-
Holsteinische Ostseeküste. Klares Saisonziel demnach bei Schilksee: das in diesem Jahr verpasste im nächsten Jahr
nachholen.
Schilksee war erwartet feldüberlegen und ließ Fortuna kaum die Chance aus der eigenen Hälfte zu kommen, sodass die
Wellseer äußerst selten vors gegnerische Tor kamen. Zwar konnten die rund 100 Zuschauer auch noch Fehler im Spielaufbau
der Fördekicker ausmachen, aber der Klassenunterschied war doch deutlich zu erkennen. Über weite Strecken war der Kick
trotzdem wenig unterhaltsam. Lediglich die drei Tore des späteren Siegers blieben die wenigen Höhepunkte. Die beiden oben
genannten Neuzugänge wurden übrigens erst zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt, konnten allerdings auch wenig
Impulse geben. Um wirklich um den Aufstieg mitzuspielen, muss die Mannschaft vielleicht noch etwas arbeiten. Übrigens, wen
Holsteins Test gegen FC St. Pauli eher kalt lässt, kann sich am 24.07.2012 im Achtelfinale ansehen, ob die Arbeit erste
Früchte trägt. Da geht es für Schilksee zum nach Bordesholm.

Baukampfbahn, 17. Juli 2012, Endstand 0:3

 

Während sich ein Teil unseres Kollektives halbdienstlich als Störche-Kiebitz in Neustrelitz betätigte, entschied sich unser Part dazu, in den heimischen Gefilden zu verbleiben. Die erste Runde des Kieler Kreispokals bot die besten Möglichkeiten für einen ersten Formcheck unserer ortsansässigen Klubs. Dabei entschieden wir uns für die Partie zwischen dem SC Fortuna Wellsee und dem TSV Schilksee. Gastgeber waren zwar die Fortunen, gespielt wurde jedoch auf einer von Kiels innerstädtischen Traditionsstätten, der Baukampfbahn. Das Ausweichen auf ein neutrales Grün hatte im Übrigen einen ganz trivialen Grund: die Plätze der beteiligten Mannschaften waren beide zwecks Schönheitskur gesperrt. 

 

 

SCFortunaWellseevsTSVSchilksee004

 

Selbstverständlich bot die Baukampfbahn einen besonderen Rahmen für dieses Pokalspiel. Die Heimstätte der TuS Gaarden war bereits in der Vergangenheit Ziel eines unserer Besuche und schnitt schon damals dank Oldschool-Charme gut ab. Vor fast genau 2 Jahren konnten wir bei deutlich sommerlicherem Wetter Impressionen des Stadions sammeln, auf die wir an dieser Stelle einfach mal verweisen. Nachzureichen sind lediglich einige Fakten zur kulinarischen Versorgung, da diese damals aufgrund Nichtvorhandenseins keiner Bewertung unterzogen werden konnten. Die Bratwurst überzeugte leider nicht vollständig. Mit 1,50 € war sie preislich zwar in einem fairen Bereich angesiedelt, kam geschmacklich aber eher schlicht daher. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses wussten dafür die gut gefüllten Naschi-Tüten für 50 Cent zu gefallen.