27. Feburar 2016, Endstand 1:0

 

Nach den letzten Holsteiner Spielen war die Frage bei den meisten gewesen: Wie konnte man das  Spiel eigentlich nicht gewinnen? Nach dem Heimspiel gegen Aalen fragten einige: Wie kann man das Spiel eigentlich gewinnen? Nun ja, aber besser so als andersrum und in ein paar Wochen wird es kaum noch jemand interessieren, wie der Sieg zustande kam.

 

kalle

 

vollmann

 

Nachdem die Ergebnisse gegen den VfL Osnabrück und die Stuttgarter Kickers trotz souveräner Auftritte wie bereits erwähnt eher unbefriedigend ausfielen, sollten gegen den VfR Aalen endlich wieder wichtige drei Punkte her. Personell durfte Kalle Neitzel wieder ein bisschen umstellen: Da Willi Evseev mit muskulären Problemen ausfiel, rückte Maik Kegel wieder in die Startaufstellung. Der wiedergenesene Tim Siedschlag wurde zunächst geschont und saß auf der Bank.

 

Bevor auf dem Rasen angepfiffen wurde, gab es aber erst einmal einen auf die Mütze. Die Jungs von der Supside hatten mal wieder neuen Merch auf den Markt geschmissen. Die schicke Mütze war so begeht, dass sie bereits vor dem Spiel ausverkauft war. Aber die Info an alle Interessierten: Es wird noch einmal Ware nachgeordert.

 

mütze

 

Auf dem Rasen lief es hingegen viel zäher. Gegenüber den letzten Spielen liet die Ästhetik deutlich. Zudem fiel es Holstein merklich schwer ins Spiel zu kommen. Die Elf vom ehemaligen Störche-Coach Peter Vollmann zeigte sich kämpferisch gut eingestellt und begann nach ungefähr einer Viertelstunde die Kontrolle übers Spiel zu gewinnen. Blieben Großchancen zunächst noch aus. Nach rund 25 Minuten dann der Gegentreffer durch Markus Schwabl, dachten die meisten auf den Rängen, doch der Linienrichter entscheid auf "kein Tor".  Ein Weckruf? Bedingt. Holstein tat sich weiter schwer. Nach 40 Minuten dann aber Ballgewinn durch Marc Heider, Pass auf Fetsch, der in die Mitte zog und den Ball einfach mal im langen Eck versenkte.

 

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Erste richtige Chance - erster Treffer. Positiv ausgedrückt: Ein ungeahntes Maß an Effektivität bei den Störchen.

 

 

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Pausenführung, aber spielerisch Luft nach oben. Karsten Neitzel reagierte und brachte Siedschlag und Schäffler für Heider und Wirlmann. Tatsächlich wurde das Spiel durch diese Maßnahme ansehnlicher, Chancen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware.

 

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Und wenn die Gäste zu einem Torschuss kamen, war Robin Zentner zur Stelle. Am Ende gewannen die Störche verdient mit 1:0 - ein klassischer "dreckiger" Sieg, den einige den Störchen in dieser Saison wohl nicht zugetraut hatten. Drei Punkte festigen Platz 11 und 7 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz bedeuten so langsam die Orientierung ins Mittelfeld.

 

Ein wenig enttäuschend war die Zuschauerzahl. Nur 4.238 Menschen wollten das Duell mit Kickern von der Ostalb sehen, davon circa 60 aus Aalen. Trotz der geringen Zahl ließen sich die Baden-Württemberger den Spaß nicht nehmen -  die inzwischen bei Gästeanhängern schon obligatorische Polonaise durch den Gästeblock inklusive.

 

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Für Holstein heißt es am Dienstag nachlegen. In der Englischen Woche geht es nach Rostock - eine Distanz, die man auch unter der Woche gut fahren kann. Also alle hin da, ob mit oder ohne neue Mütze. ;)

 

Alle Bilder in der Galerie.

 

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