5. März 2016, Endstand 1:2

 

Eigentlich sollte der Trend im Jahr 2016 ein positiverer werden als gegen Ende 2015. Es fing auch vielversprechend an. Die Neuzugänge Sigurbjörnsson, Fetsch und Evseev schienen zu überzeugen und mit Siegen gegen den Chemnitzer FC, Fortuna Köln und VfR Aalen hatte man sich wieder etwas Luft nach unten verschafft. Hinzu kamen Spiele wie gegen den VfL Osnabrück, das am Ende zwar verloren ging, jedoch das Potential des Kieler Kaders zeigte, wenn alle Rädchen ineinander greifen.

 

Doch 2 Spieltage später scheint wieder der Wurm drin zu sein. Die Mannschaftsleistung auswärts im Ostseestadion schwach, die Niederlage nicht unverdient und einen Big Point vergeben. Dieser sollte gegen den FC Energie geholt werden.

 

Der Gästeanhang war dieses Mal etwas bescheidener als noch bei letzten Aufeinandertreffen. Die Zugfahrer aus Brandenburg kamen nicht über die Bundeshauptstadt hinaus. Vermeintlicher Vandalismus soll die Polizei dazu veranlasst haben, bahnreisende Energiefans zurück in die Heimat zu schicken.

 

 

 

Den Rest der Cottbuser wollten wir ebenfalls und möglichst ohne Punkte nach Hause schicken. Doch daraus wurde nichts. In den ersten 30 Minuten sahen die 4.287 Zuschauer ein eher schlechtes Spiel. Es gelang wenig und es fehlte die nötige Präsenz in den Zweikämpfen

 

Nach einem Freistoß in der 21. Minute köpfte Cottbus' Kaufmann den Ball zunächst an der Latte. Der Abpraller konnte nicht unter Kieler Kontrolle gebracht werden und Sukuta-Pasu nutzte die Gelegenheit zum 1:0.

Nach einem Foul von Sigurbjörnsson im eigenen Strafraum kam der Torschütze zum ersten Treffer zu Fall. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Schorch in der 29. Minute sicher verwandelte.

 

Erst in der zweiten Halbzeit begann die Mannschaft zu kämpfen und versuchte den Spielstand zu egalisieren. Doch über einen Anschlusstreffer zum 1:2 durch Manuel Janzer in der 88. Minute kam man nicht mehr hinaus. Dazu fiel das Tor einfach zu spät.

 

 

 

Wir stimmen mit Manuel Hartmann, einem der Lichtblicke heute auf dem Feld überein, dass die Position im Abstiegskampf noch komfortabel ist und man hat derzeit alles in der eigenen Hand hat.

 

Gegen den Aufstiegskandidaten FC Erzgebirge Aue erwartet uns sicher ein schweres Spiel. Umso wichtiger ist es für die Mannschaft, diese miese englische Woche abzuschütteln und mit der Kieler Anhängerschaft im Rücken am kommenden Samstag alles zu geben.

 

Alle Bilder in der Galerie.

 

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