Wilhelm-Langrehr-Stadion, 3. Oktober 2012, Endstand 1:1

 

Nachdem man sich bereits auf der Hinfahrt in Gedenken an ein verstorbenes Familienmitglied eines CCKlers schwedischem Cider widmete, erreichte man zeitig zum dritten Mal das Langrehr Stadion in Garbsen. Nachdem man noch kurz einen kleinen Imbiss im charmantesten Vereinsheim der Liga zu sich nahm, welches In- und Outdoor über ein reichhaltiges und preislich faires Angebot inkl. Holzkohlegrill verfügte, und dabei unfreilig Zeuge einer kleinen Sensation im C-Mädchen Bezirkspokal wurde, begab man sich kostenlos in den Gästeblock, einmal mehr spendierte die Mannschaft den Obolus.

 

gaesteblock

 

Danke dafür! Diese Freude verflog allerdings schon kurz nach dem Anpfiff. Tom Merkens traf nach 120 Sekunden von halb rechts den Ball perfekt, Jensen ohne Chance, sodass die Heimfans die frühe Führung bejubeln konnten. Anschließend zeigten sich die Hannoveraner Vorstädter als unangenehmer Gegner, störten die Kieler Störche früh im Spielaufbau und tauchten so manches Mal gefährlich vorm Gästetor auf, sicherlich auch ein wenig begünstigt durch den kleinen Platz und den an an untere Ligen erinnernden Acker.

In der 37. Minute dann die Stunde des Amando Aust. Machte er über 90 Minuten einen starken Eindruck als Gebers-Ersatz, fiel ihm das Leder aus dem Durcheinander vor die Füße, sodass der Youngster nur noch Einschieben brauchte.

 

aust

 

Wiederum Tom Merkens war es, der Lindner kurz vor der Pause rüde von den Beinen holte. Nach einer Rudelbildung kam es abseits der Augen des Schiedsrichter-Gespanns auch auf Trainerseite zu Tumulten. In diesem Rahmen wurde der Holstein-Physio von Heimseite zu Boden gestoßen. Angeblich flog sogar ein Aschenbecher aus der sich über den Trainerbänken befindenden Sprecherkabine auf das Spielfeld. EIn eventuelles Nachspiel bliebt abzuwarten. Nach der Halbzeit Holstein dann besser im Spiel. Ein ums andere Mal erfreuten sich die Anwohner an lautem Support, insgesamt dürften es über 200 Holsteiner im Rund gewesen sein. Havelse verschanzte sich nun regelrecht vor dem eigenen Gehäuse, Holstein nun deutlich überlegen, Johansen und Lindner und Wetter an alter Wirkungsstätte hatten einige Male die Führung auf dem Fuß, waren aber oft nicht zwingend genug.

 

casper

 

Als kleiner Wehrmutstropfen musste man zudem die Auswechslung von Jarek Lindner beobachten, dieser konnte nach einem Foul nicht mehr weiter spielen und machte Platz für Marc Heider. Ob der Stürmer mit nach Lübeck reist, ist unsicher. Auch Fiete Sykora kam noch einmal zum Zuge und belebte mit bekannten Qualitäten den Angriff der Kieler. Dennoch verpufften alle Bemühungen, sodass man sich mit einem Punkt genügen musste. Holstein in der zweiten Halbzeit stark, einzig das Tor blieb verwehrt.

 

dickebacken

 

Dennoch konnten auch die Gastgeber ihre gute Form unter Beweis stellen, auch wenn einige Begleiterscheinungen sicherlich nicht nötig gewesen wären. Wobei festzuhalten bleibt, dass man als Kieler allenthalben mit den besten Wünschen für den Rest der Saison verabschiedet wurde, auch André Breitenreiter betonte auf der Pressekonferenz nochmals ungefragt, wie sympathisch ihm immer noch der Verein sei, für den er selbst drei Jahre kicken durfte. Und der ist trotz des 1:1 jetzt erstmals Tabellenführer, was hoffentlich eine ausreichend breite Brust für das Landesderby gibt, das schon Sonntag auf dem Plan steht.
Für die CCK-Autobesatzung ging es zum Ausklang des deutschen Nationalfeiertages noch stilecht in einen Dönerladen im benachbarten Seelze, ehe man sich auf den Rückweg gen Norden machte.

Alle Bilder in der Galerie.

 

 

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