13. Oktober 2012, Endstand 3:1

 

Nachdem die deutsche Fußballnationalmannschaft gestern bereits überzeugend einen Sieg gegen eine grün-weiße Mannschaft errang, war es heute an der Zeit der KSV, den Nachwuchs des VFL Wolfsburg zu bezwingen und so die Tabellenführung zu behaupten.

 

west

 

Gefühlsmäßig war dieses Spiel irgendwie mit mehr Spannung im Vorfeld verbunden als das letztwöchige Spiel bei einem anderen grün-weißen Club, was auch die gute Zuschauerzahl bewies: Über 3700 Fans fanden den Weg zum Holsteinplatz und sahen zunächst ein kurzes Abtasten der beiden Teams. Es dauerte 20 Minuten, bis der zuletzt überzeugende Marlon Krause die Kieler Führung verpasste und einen Flugkopfball nicht im Tor unterbringen konnte.

 

Kiel nun optisch überlegen, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen, die Stunde des Marcel Schied sollte erst kurz vor der Halbzeit schlagen.

 

schied

 

Johansen setzte sich auf rechts durch und bediente den Ex-Rostocker mustergültig, der sich um die eigene Achse drehte und dann abgeklärt einschob. Die Stimmung nun endlich auch auf den Rängen etwas gelöster. Kurz danach war es eben dieser Torschütze, der abermals im Mittelpunkt stehen sollte. Erkic hatte ihn vorher hart angegangen, manche Auswärtsfahrer sahen sich bereits wieder im Stadion des TSV Havelse. Nach dem Seitenwechsel sollten die Kieler sich mehr und mehr zurückziehen, der VFL investierte nun mehr, bis auf einige Szenen sollten die Wölfe aber nicht gefährlich vor das Kieler Tor kommen. Nach einer Viertelstunde musste daher eine der vielen Kazior Ecken herhalten, diese zunächst schlecht getreten, fand aber im Rückraum den starken Marlon Krause, der aus 20 Metern platziert und unhaltbar verwandelte.

 

jubel

 

Holstein bissiger und gewillt, das Spiel zu entscheiden. Zunächst konnte Casper Johansen nur über das Tor schießen, anschließend traf der quirlige Däne nur den Pfosten, Siedschlag und Schied konnten die Abpraller ebenfalls nicht verwerten. Wolfsburg stellte die Bemühungen nahezu ein, und auch Kiel stellte mit der Einwechslung von Pressel für Heider ebenfalls auf defensiv um, dennoch konnte Fabian Wetter fast noch erhöhen. Nach unnötig schnell ausgeführten Freistoß von Rafael Kazior landete ein Kopfball im Anschluss an eine Wölfeflanke dann doch noch im Netz des Kieler Tores. Der darauf folgende Anstoß landete zum Glück nicht bei den Vertretern aus der VW Stadt, Hebler rannte einem Befreiungsschlag hinterher und wurde vom Gästekeeper ausgeknockt.

 

koschlag

fiete

hebler

 

Sykora verwandelte dann zum verdienten 3:1. Holstein mit einer spielerisch guten Leistung gegen zunächst passive Wölfe, wer hätte schon vor einiger Zeit gedacht, dass die KSV einmal vor so einer Kulisse die Zweitvertretung der Wölfe in dieser Manier besiegen sollte, das dürfte wohl genauso unglaubwürdig wie ein Friedensnobelpreis für die EU geklungen haben? Die nächste Aufgabe in Goslar dürfte ungleich schwerer werden, spielt die Elf vom Harz mit Ex-Storch Karsten Fischer doch seit Wochen in guter Form.

P.S. Ein Glückwunsch noch an die Supside, 50 Ausgaben Nellie, reife Leistung Jungs!

 

Alle Bilder in der Galerie.

 

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