6. Oktober 2019, Endstand: 1:2

 

Sonntag, Sonne, Heimspiel. Besonders nach dem erfolgreichen Spiel in Fürth gab es genügend Gründe, ins Stadion zu gehen. Dass es nicht so wie gegen Hannover ausverkauft sein würde, war im Vorfeld zwar schon klar, ein paar mehr Zuschauer hätten es dennoch sein können.

 

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Besonders vor Anpfiff hätte die Stimmung etwas weniger verhalten sein können. Schließlich ging es an diesem Tag um wichtige Punkte, die Holstein angesichts des bescheidenen Saisonstarts gut gebrauchen kann. Der Tenor vor dem Spiel war dennoch recht positiv. Viele trauten Interimstrainer Ole Werner zu, die Mannschaft inzwischen gut eingestellt zu haben. Auch hörte man von einer deutlich verbesserten innerhalb des Teams.

 

Bereits nach 20 Sekunden gab es allerdings die erste Ecke für die Gäste aus Nordbayern. Trotzdem kamen die Störche gut ins Spiel. Agierten deutlich mit dem Selbstbewusstsein, dass sie sich am vergangenen Sonntag geholt haben. Zur Freude aller wurde der Auftritt in der 16. Minute auch belohnt. Baku traf nach einem konsequenten Angriff zur Führung.

 

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Es folgten noch zwei weitere aussichtsreiche Chancen. Doch der SSV machte ebenfalls ein mutiges und offensives Spiel. So kassierten die Störche in der 30. Minute sehr zum Unmut des Kieler Publikums den Ausgleich. Auch der Stimmung schien das einen Dämpfer zu geben. Insgesamt herrschte auf den Rängen unzufriedene Gemurmel und auch auf dem Platz verflachte die Partie zunehmend. Besonders die Offensivbemühungen der Gastgeber waren deutlich weniger von Erfolg gekrönt. Und so kamen keine echten Abschlüsse mehr zustande.

 

 

Die zweite Hälfte gestaltete sich zunächst recht ereignisarm. Vor (offiziell) 10.055 Zuschauern kamen auf beiden Seiten keine echten Offensivaktionen mehr zum Vorschein. Besonders auf der Osttribüne herrschte eine dementsprechend flache Stimmung, während die West zumindest versuchte, eine angemessene Heimatmosphäre zu schaffen. Erst gegen Ende der Partie schien Holstein sich wieder etwas gefangen zu haben und machte dem Publikum Hoffnung auf die Führung. Doch die währte nicht lange. Ein unglückliches Missverständnis zwischen Schmidt und Gelios führte dazu, dass Regensburgs Albers frei vorm Tor zum Abschluss kam. 

 

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1:2 - das war dann auch der Endstand, der so nicht hätte sein müssen. Natürlich gab es auch viel Schatten im Spiel, aber das schlechtere Team war die KSV eher nicht. Für Fabian Wohlgemuth ist es auf jeden Fall eine schwierige Situation vor der Länderspielpause. Ole Werners Bilanz mit einem Sieg und zwei Niederlagen ist sicher nicht berauschend - gegen Fürth wurde allerdings gezeigt, was möglich sein kann. Und dass das Team auch wirklich als (erfolgreiche) Einheit auftreten kann.

 

 

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