Was bewegt uns? Worüber ärgern wir uns, worüber freuen wir uns? Was gibt es Neues? Und wie war es eigentlich damals? Das alles und noch viel mehr findet der CCK-Leser hier:

 

 

Nur Holstein Kiel! ;)

 

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Letztes Jahr gingen die Planungen los, lange und viel wurde drüber geredet – jetzt ist es endlich da: das „Fanprojekt der Arbeiterwohlfahrt Kiel".

Stuttgart-Auswärtsfahrer hatten bereits die Möglichkeit einen Teil des Teams kennenzulernen. Am Sonnabend, beim Heimspiel gegen den Halleschen FC, sind nun alle Holsteiner Fans eingeladen, beim Fanprojekt-Container hinter der Westtribüne vorbeizuschauen. Um Berührungsängste zu vermeiden, stellen sich die „Neuen" schon mal vorab bei CCK vor und gaben uns zudem ein Interview, um auch mal ganz grundlegende Fragen zu klären, wie zum Beispiel: „Was ist überhaupt ein Fanprojekt?"

Doch zunächst einmal zu den Protagonisten:

 

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Jérôme (27 Jahre), Leiter des Fanprojekts, kommt als Fußballfan aus einer vermeintlichen Handballstadt ... und ist dann aus Minden nach Kiel gezogen. Dank der Nähe zum Ruhrpott durfte er bereits mit fünf Jahren zum ersten Mal ein Stadion besuchen und war sofort gefangen und begeistert. Kein Wunder, dass das runde Leder ihn von da an durch sein Leben begleiten sollte, egal ob als Spieler („für eine Profikarriere hat es leider nicht gereicht") oder Zuschauer. Nach dem Soziologie- und Pädagogikstudium freut er sich auf die Herausforderung, im Bereich „Fußball" arbeiten zu dürfen. Auch wenn er die „Gelbe Wand" im Westfalenstadion schon faszinierend findet, ist er beeindruckt davon, wie sehr die Kieler Fans 90 Minuten hinter ihrer Mannschaft stehen.

 

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Janine (24 Jahre), ist vor fünf Jahren aus Berlin nach Kiel gekommen um soziale Arbeit zu studieren. Sie geht, seitdem sie 13 Jahre alt ist, zum Fußball. Fanarbeit ist immer ihr Traumjob gewesen, weshalb sie schon während des Studiums in verschiedenen Fanprojekten mitgearbeitet. Als „alter Hase" freut sie sich von daher riesig mit dem Team in Kiel loslegen zu können. Die perfekte Kurve ist für Janine „bunt, egal ob Frau oder Mann, jung oder alt, schwarz oder weiß" - Fußball mag sie am liebsten „pur, ohne viel Chichi drumherum".

 

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Mathias (34 Jahre), dürfte als Mitbegründer der „legendären" Fast Food Kolonne und ehemaliger Fanbetreuer eigentlich den meisten Holstein-Anhängern bekannt sein und hofft seine Erfahrungen aus der Ultrà-Szene mit ins Projekt einzubringen. Die Ultrà-Kultur ist aber bei weitem nicht das einzige, was er an gutem Support schätzt. Viel mehr mag er die Mischung und es darf auch gerne etwas englischer zugehen, sprich auf das Spielgeschehen bezogen.

 

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Wolf-Ulrich „Ulli" (51 Jahre), ist seit 35 Jahren regelmäßiger Gast im Holstein-Stadion, und erlebte hautnah das Kommen und leider auch das Gehen der letzten Fanprojekte. Umso mehr freute er sich, als die Pläne für das neue Fanprojekt konkreter wurden, und von Beginn an war klar: „Da hab ich Bock drauf! Ich will die Jugend unterstützen" In einer Fankurve sollte jeder und alles vertreten sein, solange es im erlaubten Rahmen bleibt.

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CCK: Könntet ihr vielleicht erst einmal kurz umreißen, was überhaupt ein „Fanprojekt" ist?
Jerome: Zunächst einmal muss man wissen, dass so ein Fanprojekt nicht von den Vereinen ausgeht. Viel mehr gibt es soziale Träger, die sich darauf bewerben, die Leitung zu übernehmen und es dann zusammen KOS organisieren. Die KOS, also die Koordinationsstelle Fanprojekte, vergibt dann auch das Qualitätssiegel für Fanprojekte, wenn sie nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) arbeiten. Der Träger ist bei uns übrigens die AWO. Obwohl wir vereinsunabhängig agieren, heißt das natürlich nicht, dass wir uns nicht mit dem Verein, der Geschäftsführung, der Fanbetreuung und so weiter austauschen, um etwas zu erreichen.

 

Der eine Verein darf DFB-Pokal-bedingt mit seinem Auftaktspiel in der Regionalliga warten, der andere Verein hat diese Saison nicht für diesen Wettbewerb gemeldet. ;) Um „im Rhythmus zu bleiben" kommt es von daher an diesem Freitag zum Testspiel zwischen dem Nachwuchs von Hannover 96 und unseren Störchen, bei denen auch Steve Müller wieder fit ist.

Während man sich letzte Saison ligentechnisch noch auf Augenhöhe bewegte, liegt zwischen den Rivalen der Hinrunde 2012/2013 nun eine ganze Spielklasse. Nach dem Abgang von U23 Trainer Valérien Ismaël zur Reserve des VfL Wolfsburg haben die Roten sich mit dem jungen Sören Osterland ein unbeschriebenes Blatt an die Leine geholt, der den Fußballlehrer mit der Bestnote absolvierte. Wie bei den zweiten Mannschaften üblich, gab es vor dem Saisonstart auch bei Hannover II ein Kommen und Gehen. Bis auf eine Ausnahme wurden nur junge Spieler aus der eigenen U19 oder den Regionalligen bzw. unteren Ligen verpflichtet. Mit Gökdemir und Kadah schafften immerhin zwei Spieler den Weg in die erste Mannschaft, die dennoch neben Wolfsburg II und vielleicht dem TSV Havelse zu den Titelfavoriten zählen dürfte. Holstein dürfte daher ein echter Test bevorstehen, wenn u.a. Jarek Lindner oder Patrick Herrmann ihr altes Team wiedersehen.

 

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Das letzte Aufeinandertreffen dürfte den meisten Kielern trotz der damals herrschenden arktischen Temperaturen noch in bester Erinnerung sein.

Getroffen wird sich diesmal ungefähr auf halber Strecke zwischen beiden Städten in Buxtehude, welches die Berliner Hip-Hop-Band KIZ auf eine Stufe mit Untertupfingen und Remscheid stellten als Synonym für „provinziell". Andererseits dürfen rund 40.000 Einwohner behaupten aus der Märchenstadt zu kommen, die zum einen im „Räuber Hotzenplotz" Erwähnung findet und zum anderen der Austragungsort des Rennens zwischen „Hase und Igel" war.

Spielort ist der Sportplatz an der Feldstraße, der vor den Toren von Buxtehude liegt, also ungefähr auf halber Strecke zwischen Hannover und Kiel. Normalerweise kickt auf der Anlage der VSV Hedendorf-Neukloster in der Bezirkliga Lüneburg IV.

 

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Natürlich bieten wir auch zu diesem Testspiel wieder den gewohnten Liveticker-Service auf unserer Facebookseite an --> klick

Unter Reisefreunden gehört das Buch „1000 places to see before you die" nicht nur zu den absoluten Klassikern, sondern auch zu den All-Time-Bestsellern. Ein eher fußball-orientierter Ansatz wird derzeit im Mutterland des Fußballs verfolgt, wo Autor Mike Bayly (den die CCK bei Wingate&Finchley FC kennenlernen durfte) zwar nicht 1000 Ziele, dafür aber die 100-Stadien-Lebensliste sucht.

 

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Aufgerufen sind Hopper und Fans des britischen Fußballs aus aller Welt - das Kriterium, nach dem ein jeder seine Auswahl trifft bleibt offen: „What would a list of the top 100 British football grounds to visit before you die look like? Would it be based on location, architecture, food, history, or the warmth of welcome? Mike Bayley is looking for fans from all over the world to vote for their five favourite British football grounds, in an attempt to come up with the definitive top 100 list."

Wer Teil des Projektes sein will und 5 Must-See-Stadien in die Runde werfen möchte, dem sei der Blog http://100groundsproject.blogspot.co.uk/ ans Herz gelegt. Dort gibt es auch weitere Informationen und Details zur Abstimmung.

Peter über Schyrba, Schied, Holstein und Hansa

 

Morgen ist es endlich soweit. Auf geht's in die neue Saison. Gleich zum Auftakt geht es zum Duell der Ostseestädte. Hansa Rostock gegen unsere Störche.

 

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(Quelle: www.fc-hansa.de)

 

Und auch wenn bisher nur ein einziges Pflichtspiel beider Erstvertretungen gegeneinander ausgetragen wurde (das DFB-Pokalspiel am 09. August 2008 ging 0:2 für unsere KSV verloren), gibt es doch einige Verbindungen. So schnürrte nicht nur Marcel Schied bereits an Förde und Warnow (143 Spiele für Hansa, 28 Tore) die Fußballstiefel, sondern vor ihm auch Pavel Dotchev (93-94 Hansa Rostock, 94-95 Holstein Kiel), Irsen Latifovic (93-94 Hansa Rostock, 94-95 Holstein Kiel), Robert Müller (2009-2010 Holstein Kiel, 2010-2012 Hansa Rostock), Fin Bartels (2002-2007 Holstein Kiel, 2007-2010 Hansa Rostock), und natürlich auch unser ehemaliger "Mr. Zuverlässig" Peter Schyrba (2007-2010 Holstein Kiel, 2010-2012 Hansa Rostock). Guter Zeitpunkt also, mal bei Pete anzuklopfen.


CCK: Hallo Peter, schön dass Du Dir heute für uns die Zeit genommen hast, um über das erste Saisonspiel der KSV zu plaudern. Zu erst nochmal kurz zu Dir, bevor wir loslegen. Für die, die Deine Karriere nicht weiter verfolgt haben, was machst DU aktuell?
Peter: Hallo CCK... Schön , dass wir mal wieder quatschen. Also habe jetzt fast das erste Jahr in meines dualen Studiums absolviert. Ich mache eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann beim Schild Flaggen Store in Altenholz. Dabei mache ich noch parallel ein BWL-Studium an der WAK in der Wik. Ich bin sehr froh, dass mir nach dem Profisport ein reibungsloser Übergang ins Berufsleben geboten wurde. Außerdem bin ich gerade mit dem TSV Schilksee im Trainingslager, wo wir uns auf die Schleswig-Holstein Liga vorbereiten.


CCK: Stichwort Schleswig-Holstein Liga: Zum Aufstieg nochmal Glückwunsch! Was sind außerhalb der großen Fußballbühne Deine Ziele? Könntest Du Dir eventuell sogar vorstellen, trotz dualen Studiums nochmal in der Regionalliga zu kicken?
Peter: Danke für die Glückwünsche. Über die Regionalliga mache ich mir keine Gedanken. Wir wollen uns in der Schleswig-Holstein Liga etablieren. Für den TSV ist es das erste Jahr in dieser Liga und da heißt es Punkte sammeln und kämpfen. Und für mich persönlich steht das Berufliche an erster Stelle! Wobei Ehrgeiz bei jeden Spiel dabei ist! (Peter grinst)


CCK: Auf jeden Fall drücken wir Dir die Daumen und schauen sicher ab und an mal rein. Nun aber zum Thema. Holstein hat es ja in die Dritte Liga geschafft. Beim ersten Anlauf in der Saison 2009/2010 warst Du noch bei Holstein. Leider hat es am Ende ja nicht gereicht. Räumst Du Kiel diesmal mehr Chance in der Dritten Liga ein und was macht den Unterschied zu damals?

 

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