Als Gast in Kiel sollte man eigentlich ein Fischrestaurant neben dem anderen erwarten. Dem ist tatsächlich nicht so, in der Innenstadt hat man nur die Möglichkeit im Sophienhof ein Fischbrötchen zu bekommen, entweder bei „Deliktessa Marina" (Ableger einer Supermarktkette – immerhin kriegt man hier auch echte Kieler Sprotten) oder bei einer bekannten Fisch-Fast-Food-Kette. Ob der Fisch da wirklich aus der nahegelegenen Ostsee kommt ist natürlich fraglich. Für den etwas stil-echteren Fischgenuss empfehlen wir von daher eine Dampferfahrt nach Laboe (siehe Abschnitt „Sightseeing"). Ansonsten bietet Kiel wirklich eine gute Auswahl an netten Kneipen und Restaurants – hier eine kleine Auswahl von Läden, die wir empfehlen:

Öz Maras
Elisabethstraße/Ecke Johannesstraße
Türkischer Imbiss in Gaarden, der aber deutlich mehr als Döner kann. Lahmacun und Pide werden stets frisch gebacken und sind, wie es unsere englischen Freunde ausdrücken „emotional".

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Glücklicherweise gibt es inzwischen reichlich Alternativen zu McDonalds und Co. Wer also Appetit auf einen richtig guten Burger hat, kommt inzwischen auch in Kiel auf seine Kosten. Die Gutenbergstraße, einen kleinen Tick abseits der Innenstadt bietet dererlei gleich drei und kann somit guten Gewissens als "Burgerstraße" betitelt werden.

Palenke
Gerhardstraße 91
http://www.innerpalenke.de/
Cold food, warm beer, lousy service...best chili in town! Die urige Eckkneipe ist einer der letzten wirklich authentischen Läden der Fördestadt und bietet neben einer guten Bierauswahl und leckeren kleinen Gerichten auch Live-Fußball und Sonntags morgens echtes Englisches Frühstück.

Restéz
Sternstraße 18/Am Wilhelmsplatz
http://www.restez.de/

In der gewählten Nachtunterkunft ist Frühstück inklusive? Egal! Ausfallen lassen und stattdessen bei Restez! Vorbeischauen. ;) Oder einfach so mal in der Sternstraße, direkt am Wilhelmplatz langschauen. Seit 2009 befindet sich hier die kleine französische Bäckerei, in der man sich tatsächlich ein wenig ins westliche Nachbarland (nein, nicht Holland) versetzt fühlt. Für die Baguettes wird das Mehl extra aus Frankreich importiert, aber auch Croissants und co sind eine wahre Gaumenfreude. Egal ob süß oder salzig – am besten einfach mal durchprobieren (unser Favorit ist „Œufœuf Jambon“).

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