Was bewegt uns? Worüber ärgern wir uns, worüber freuen wir uns? Was gibt es Neues? Und wie war es eigentlich damals? Das alles und noch viel mehr findet der CCK-Leser hier:

 

 

Wird von Holstein Kiel unterstützt und auch wir finden es unterstützenswert. Flyer mit allen Infos als pdf-Download.

 

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Fan-Dasein damals und heute

 

„Wie kann das Spaß machen?“, fragt man sich vielleicht, liest man den ADAC-Bustest aus dem Jahr 2004.

 

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Aber diese Tour steht exemplarisch für Auswärtsfahrten der Kieler Fußballfans in dieser Zeit. Was für viele, die nicht dabei waren, wie ein Alptraum klingt, war damals tatsächlich ein Heidenspaß. Rückblickend inzwischen Kult und eine Erinnerung an eine andere Zeitrechnung bei der KSV. Bei einem derzeitigen Schnitt von 5.500 Zuschauern (Quelle: www.transfermarkt.de) fällt es jüngeren Anhängern vielleicht schwer zu glauben, dass die Zeiten, in denen alle anwesenden Heimfans bei strömenden Regen bequem unter den Vordächern der Getränkebuden Platz fanden, noch gar nicht so lange zurück liegen.

 

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Holstein war lange vor allem eins: Ein kleines gallisches Dorf des deutschen Fußballs. Anders gesagt: Die Kieler Sportvereinigung hatte sich nach dem Abstieg aus der zweiten Liga gut 25 Jahre erfolgreich gegen den Profifußball gewehrt. Und auch als man 2009 den „großen Wurf“ schaffte und erstmals in der eingleisigen 3. Liga spielte, hatte man nach dem prompten Abstieg nur ein Jahr später das Gefühl, der Aufstieg war nur ein Unfall.

Das Fan-Dasein bei Holstein stellte sich bis zu Beginn der 2000er nicht allzu leicht dar. Viele der heutigen Zuschauer verfolgen die Geschicke im Holstein-Stadion noch nicht lange. Und einige älteren Kieler, die sich inzwischen wieder regelmäßig bei der „massentauglichen“ KSV tummeln, mögen für sich bestimmt eine langjährige Anhängerschaft beanspruchen. Doch auch hier gibt viele, die sich gerade in den schweren Zeiten mit dem montäglichen Blick auf das Ergebnis in den Kieler Nachrichten begnügten. Erst mit Beginn des neuen Jahrtausends konnten sich die Zuschauerzahlen langsam wieder sehen lassen. Eine echte Trendwende nahmen die Kieler Fans 2002 wahr, als man überregional beachtet den Bundesligisten Hertha BSC in der ersten Runde des DFB-Pokals besiegte.

Da 2013 ja nur noch zwei Monate lang ist und Weihnachten bekanntlich schneller kommt, als man denkt: Auch durch 2014 geht es wieder mit dem CCKalender.

Nach der erfolgreichen Premiere in diesem Jahr, nehmen wir euch wieder mit auf eine Groundhopping-Tour durch Deutschland und Europa von erster bis zur sechsten Liga. Als Beispiel seht ihr unsere "Miss April" - das Craven Cottage von Fulham FC.

 

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Für den Selbstkostenpreis von 20 Euro ist das Teil zu erwerben (bei großen Mengen wird es noch ein bisschen günstiger). Bestellungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Nachricht bei Facebook, da erhaltet ihr dann weitere Details zur Bezahlung.

schnell - technisch stark - torgefährlich

 

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Name: George Sebastian Kelbel

Geburtstag: 6. August 1992
Größe: 1,77m
Nationalität: Ghana/Deutschland

Position: Sturm (Mittelstürmer, alternativ aber auch auf den Flügeln einsetzbar)
Jugendvereine: Altona 93, Hamburger Sport-Verein
66 Regionalliga-Einsätze, 17 Tore | 81 Spiele in A- und B-Jugend Bundesliga, 44 Tore

„Wir kennen George schon sehr lange. Er hat sich in einem zweitägigen Probetraining in sehr guter Verfassung präsentiert und ist in der Offensive auf den Außen und im Zentrum einsetzbar", erklärt der Sportliche Leiter Andreas Bornemann zu Kelbel, der künftig das Holstein-Trikot mit der Rückennummer 35 tragen wird.

Freitag heißt es auswärts antreten. Mal wieder. Quer durch die Republik an einem Wochentag, und das für einen nicht unerheblichen Teil der Fans gleich noch mal zurück nach dem Spiel. Die Ansetzungen sind gegenüber dem Liga-Neuling mit den zwei weitesten Auswärtstouren im deutschen Profifußball (Kiel – Burghausen und Kiel – Unterhaching, was natürlich auch schon auf einen Freitag angesetzt ist) jedenfalls eher nicht fanfreundlich. Was kann man als Fußballfan dennoch „besonders" an einem solchen Spiel finden? Das Stadion an sich kann es in diesem Falle nicht sein, darf man dorthin doch bereits zum zweiten Mal in dieser noch nicht so alten Saison reisen...

...diesmal aber immerhin unter Flutlicht! Und das hat etwas, das einen gefangen nimmt, noch ehe man den Schritt durchs Stadiontor gemacht hat, ein fast schon magischer Schein. Dieser verkündet dem anreisenden Schlachtenbummler oft schon aus der Ferne: Hier ist das Ziel deiner Reise, hier bist du richtig.

 

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Craven Cottage, Fulham, London

 

In „Vor-Navi-Zeiten" war das Gefühl beim Erblicken der Scheinwerfermasten jedes Mal ein kleines bisschen so, wie das, was die großen Entdecker gefühlt haben müssen, wenn von Ausguck „Land in Sicht" vermeldet wurde. Aber auch noch ein paar Jahre später, führt der Anblick zu einem sprunghaften Ansteigen der Vorfreude auf das, was folgen wird. Nur das Stadion liegt hell erleuchtet vor einem, der Rest der Welt verschwindet in der Dunkelheit.

 
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