Was bewegt uns? Worüber ärgern wir uns, worüber freuen wir uns? Was gibt es Neues? Und wie war es eigentlich damals? Das alles und noch viel mehr findet der CCK-Leser hier:

 

 

 

In über 100 Pflichtspielen (Liga plus Pokal) für die Kieler Störche erarbeitete sich Peter Schyrba in der Abwehr den Ruf als "Mister Zuverlässig" und war mit seiner Erfahrung eine der Stützen in der 3.-Liga-Aufstiegsmannschaft. Nach dem Abstieg im letzten Jahr trennten sich die Wege von Verein und Spieler und Schyrba zog es in die Hansestadt Rostock. Insofern nicht ganz überraschend, da auf der Kogge gerade Trainerfreund Peter Volllmann angeheuert hatte und ein neues Team formieren musste. Trotzdem ist Peter Schyrba weiter privat mit der Stadt an der Förde eng verbunden und gab Calcio Culinaria ein kleines Winterpausen-Interview zum Thema Hansa, Holstein und aktuelle Schalmode.

 

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Keineswegs am Boden

(Bild mit freundlicher Genehmigung von Peter Schyrba)

 

 

Rostock, Lübeck, Haddeby - während die neuen Vereine der meisten ehemaligen Holsteinspieler in überschaubarer Distanz von der alten Heimat liegen, fällt der FK Rabotnicki aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje sicher etwas aus dem Rahmen. Rabotnicki, zu deutsch "Arbeiter" wurde 1937 als Eisenbahnerclub gegründet und bekommt heutzutage in der einheimischen Presse gerne den Beinamen "die Romantischen".

 

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Zu jugoslawischen Zeiten konnte es der Klub nie in die höchste Spielklasse schaffen, und auch im eigenständigen Mazedonien gelang es erst 2001 nach der Übernahme durch den Kometal-Konzern in höhere Tabellenregionen vorzudringen und nachfolgend zu einem der erfolgreichsten Vereine des Landes zu werden. In den Jahren 2005 und 2006 holte Rabotnicki den Meistertitel, 2009 folgte der Pokal , zudem konnte man in der Champions League Qualifikation 2005 nach Siegen gegen F91 Dudelange und Debreceni VSC bis in die dritte Runde vorrücken.

 

 

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...und immer noch wichtig.

Ein Stück Kieler Sportgeschichte ist akut bedroht - Holsteinfans setzen sich für den Erhalt der Kilia-Tribüne ein.

 

Für Vereine ist es das Aushängeschild, für die Fans ist ein wie ein Wohnzimmer: die Tribünen der Stadien. Besonders schöne, alte Exemplare finden sich zum Beispiel im Hoheluft-Stadion bei Victoria Hamburg oder im Bruno-Plache-Stadion bei Lok Leipzig. In Kiel, und da ist man sich unabhängig von jeglichen Vereinspräferenzen einig, steht das wohl schönste Exemplar am Hasseldieksdammer Weg auf dem Kilia-Platz. Die alte Haupttribüne ist Zeichen der langen Tradition und der Stolz des Vereins. Zudem ist sie ein absolut erhaltenswertes Zeugnis der Kieler Sportgeschichte.

 

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Schon die Errichtung der Tribüne war ein besonderes Beispiel für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft im Verein in der schwierigen Nachkriegszeit.