Was bewegt uns? Worüber ärgern wir uns, worüber freuen wir uns? Was gibt es Neues? Und wie war es eigentlich damals? Das alles und noch viel mehr findet der CCK-Leser hier:

 

 

 

33 Spiele und 76 Punkte – nein, wir korrigieren, 30 gewertete Spiele und 67 Punkte später war es geschafft. Der Meister der Regionalliga Nord steht fest und nach 2 spannenden aber deutlichen Aufstiegsspielen ist der Schritt raus aus der Provinzliga geschafft. Zeit für einen Rückblick. Und vielleicht finden wir dabei ja sogar etwas, das wir vermissen werden.

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Gut gemeint und schlecht gemacht

Sommer 2010 – aktive Fans aus ganz Deutschland taten sich zusammen um die für Zuschauer und Vereine ungünstige Regionalliga zu reformieren. Viele Vorschläge wurden diskutiert und man favorisierte letztlich die 2+1 – Lösung. Eine dreigleisige Regionalliga mit einer Nordstaffel, einer Südstaffel und einer Amateurstaffel. Die von vielen kleineren Klubs, vorzugsweise in Bayern favorisierte Lösung mit 5 Staffeln lehnte man von Seiten der Fans dagegen ab. Zu groß sei Unterschied zum Niveau der dritten Liga, geringes Zuschauerpotenzial bei den vielen eher dörflich anmutenden Gegnern und überhaupt: "Was soll das mit den Aufstiegsspielen?"

2 Jahre später kam, was kommen musste. Die Regionalliga wurde reformiert und bereits vor Saisonbeginn konnte man als Fan nur noch mit dem Kopf schütteln. Lediglich bei den Funktionären löste der sprungartige Anstieg an Landesderbys entzücken aus und die hiesigen Zaunproduzenten rieben sich schon einmal die Hände.

Hierfür gut durchdachte 0 von 5 Meisterschalen

 

Pokals

 

Mittendrin statt nur dabei?

Apropos Zaun. Die unterschiedliche Auslegung der Lizenzbedingungen trug mitunter seltsame Früchte oder variierte stark zwischen den verschiedenen Regionalligen. So fand das Spiel von Aufstiegsaspirant RB Leipzig gegen die Zweitvertretung von Union in Berlin auf einem Kunstrasenplatz statt. Sicherheitsbereiche? Fantrennung? Banden? Fehlanzeige! Gut 350 Zuschauer drängten sich am Spielfeldrand, nur wenige Zentimeter vom Arbeitsbereich des Assistenten entfernt. Und das, wo zwischen den Fans der aufeinandertreffenden Teams nicht gerade Brüderschaft herrscht.

Morgen ist es endlich soweit. Alle nach Kassel!

 

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Der Countdown 2013 läuft...

  

Seit Samstag steht es nun endlich fest: der KSV Hessen wird in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga gegen die KSV Holstein antreten. Gemeinsam mit den Kollegen von Calcio Culinaria wollen wir einen kleinen Ausblick wagen um den Fans beider Lager einen Vorgeschmack zu bieten, was sie in den beiden Spielen am 29.05. und 02.06. erwarten wird. Daher ist dieser Vorbericht relativ ausführlich gehalten, um auch dem Kieler Lager einen Blick auf unseren Saisonverlauf zu ermöglichen (Anmerkung der CCK: Der Vorbericht aus Kieler Sicht wird auf www.fullewasser.net .zu finden sein).

 

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Bereits seit einigen Wochen steht fest, dass die Löwen nicht mehr von den beiden ersten Plätzen zu verdrängen sein werden, die zur Teilnahme an der Relegation berechtigen. Und das sogar ohne eigenes Zutun, nach Punktverlusten der Konkurrenz konnte man sozusagen vom Sofa aus die sichere Teilnahme an der Aufstiegsrunde feiern. Fortan ging es also nur noch darum, ob man Erster oder Zweiter würde. Die Tatsache, dass die Auslosung der Partien noch vor Beendigung der regulären Saison stattfinden sollte, verlieh diesem Szenario zusätzliche Würze. Somit waren nach Bekanntwerden der möglichen Gegner noch drei Spieltage zu absolvieren. Es hätte also theoretisch die Chance bestanden, je nach Vorliebe für einen vermeintlich leichteren Gegner entsprechend zu taktieren. Möglich waren zu diesem Zeitpunkt Duelle gegen Holstein Kiel, die Amateure von 1860 München und auch den TSV Havelse, wobei man auf den Ausgang im Norden natürlich selbst keinen Einfluss hatte. Die Löwen ließen aber nichts mehr anbrennen und gingen mit 7 Punkten aus den drei verblieben Partien hervor, was letztendlich Rang 1 bedeuten sollte. Trotzdem bestand bis zum 38. Spieltag die Möglichkeit, noch von der SV Elversberg abgefangen zu werden, was zur Folge gehabt hätte, nicht gegen die KSV Holstein, sondern 1860 anzutreten.

Nach Brentford vs. Doncaster jetzt das zweite Herzschlagfinale auf der Insel binnen weniger Wochen. Nachspielzeit, Leicester bekommt Elfer und kann den Sack zu machen, Torhüter hält, Gegenangriff, Tor, Watford im Finale. Unglaublich!

 

 
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