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Was bewegt uns? Worüber ärgern wir uns, worüber freuen wir uns? Was gibt es Neues? Und wie war es eigentlich damals? Das alles und noch viel mehr findet der CCK-Leser hier:

 

 

Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass wir auf Facebook das Album „Holstein International“ ins Leben gerufen haben. Seit dem erreichen uns blau-weiß-rote Grüße aus aller Welt. 

 

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Aus Rom (Italien), aus Sidney (Australien), von Cayo Blanco (Kuba), von Koh Samui (Thailand), von Ibiza (Italien), aus dem Death Valley (USA) oder aus dem Estadio Mestalla, Valencia (Spanien) und dem Young Gakdo-Stadion in Pjöngjang (Nordkorea).

 

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 Rom (Italien)

 

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Sydney (Australien) 

 

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 Cayo Blanco (Kuba)

 

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Koh Samui (Thailand) 

 

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Ibiza (Spanien) 

 

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Death Valley (USA) 

 

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 Estadio Mestalla, Valencia (Spanien)

 

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Yanggakdo-Stadion, Pjöngjang (Nordkorea)

 

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London (UK) 

 

Holstein international oslo

Holmenkollen, Oslo (Norwegen) 

 

Dieses Wochenende erreichte uns neben sehr schönen Bildern aus der britischen Hauptstadt London und vom Holmenkollen in Oslo ein blau-weiß-roter Gruß aus Ny-Ålesund. Vielleicht nicht die größte Distanz zum Holstein-Stadion dafür aber der wahrscheinlich nördlichste Gruß, den wir je bekommen werden. Zur Erklärung: Ny-Ålesund, eine der nördlichsten Siedlungen der Welt, liegt an der Westküste Spitzbergens (79° Nord, und damit nördlich des Polarkreises), hat zu dieser Jahreszeit ca. 30 Einwohner, eine Durchschnittstemperatur von ca. -14°C und besitzt das nördlichste Postamt der Welt. Noch nördlicher ist Nordpol.

 

Den blau-weiß-rote Schal trägt der Polarforscher Roald Amundsen, oder zumindest seine Statue. Und wir sagen ein dickes Danke an Holstein-Fan Uwe.

 

Das ganze Album gibt es hier.

 

(vom auch ansonsten unterhaltsamen Format "The Redmen- The Independent Liverpool FC Show")

 

 

 

"Would you pay £77 to see Jordan Henderson kick a ball against a wall? FUCK OFF!"

Temperatur in Reykjavík derzeit tagsüber bei circa - 6°C - da sind die klimatischen Bedingungen an der Türkischen Riviera doch ein bisschen angenehmer, auch für Holsteins Neuzugang Eiður Aron Sigurbjörnsson. Obwohl auch im isländischen Winter für Fußballer dank reichlich vorhandener Hallen mit Kunstrasen beste Trainingsbedingungen herrschen, weiß der Innenverteidiger zu berichten. Für ihn mit ein Grund dafür, dass der Fußball zwischen Fjorden und Geysiren derzeit boomt. 

"Sigi" selbst freut sich vor allem aber über eins: Spielen zu dürfen!

 

Side Training 14.01.2016 09 20 55

 

CCK: Hallo Sigi. Fast anderthalb Monate bist Du nun hier. Gestaltete sich der Einstieg und das Training wie erwartet?

Sigi: Das Training läuft wirklich gut. Es war sehr einfach für mich ins Team zu kommen. Die anderen Spieler sind alle freundlich und offen. Und das Training war noch besser, als erwartet. Nicht, dass ich etwas Schlechtes gehört habe. Es ist einfach besser. Viel Tempo und eine hohe Intensität. Es ist wirklich gut.

 

Hat Dir jemand besonders geholfen, Dich in die Mannschaft zu integrieren?

Um ehrlich zu sein, denke ich, dass es das ganze Team war. Alle Teamkollegen sind herzlich. So war es kein Problem, gleich zu der Truppe zu gehören. Wie ich schon sagte, es war nicht schwer, denn alle sind freundlich und offen.

 

Mit wem teilst Du Dir hier im Trainingslager das Zimmer?

Rafa ist mein Zimmerkollege. Ich denke das es eine gute Idee ist, sich auch abseits des Platzes besser kennenzulernen. Denn auf dem Rasen werden wir nebeneinander spielen. So ist es gut, sich auch ein Zimmer zu teilen.

 

War es für Dich das erste Mal, dass Du nach einer Verpflichtung so viel Zeit hattest, alles um den Verein herum kennenzulernen? Und wie fühlte es sich an, noch nicht spielen zu können?

Für mich war es das erste Mal, in ein Team zu kommen und nicht von Beginn an spielen zu können. Als ich nach Schweden ging, kam ich im Sommer-Transferfenster und ich durfte sofort loslegen. Aber im Dezember zu Holstein zu kommen, nur zu trainieren, aber nicht spielen zu dürfen, das... na ja... kotzte mich schon an. (lacht) Denn schließlich trainiert man ja dafür. Aber es war schon gut, das Team beobachten zu können. So konnte ich die Stärken und Spielweise der Mitspieler studieren.

Güner Kopuk, bei den Fans eigentlich nur als "Güni" bekannt, kam 1999/2000 von Kilia Kiel zu den Störchen. Damals ein "Flug ins Ungewisse", stand Holstein zum Zeitpunkt seines Wechsels ohne Trainer da. Doch den Kieler Jung mit türkischen Wurzeln reizte der erste Verein am Ort mehr als Geld. Bei CCK erinnert sich der "Zerstörer" an Trainingslager, kaputte Duschen und persönliche Revanche im DFB-Pokal.

 

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CCK: Moin Güner, draußen ist es inzwischen ja doch einigermaßen winterlich. Die Störche sind am Sonntag in die Türkei gestartet. Wo ging es hin, als Du bei Holstein warst?

Güner: Die ersten zwei Jahre waren wir in Portugal, direkt an der Algarve. Im dritten Jahr ging es dann nach Belek, wo eigentlich alle Mannschaften sind. Damals waren die Bundesligisten da, Zweitligisten, Regionalligisten, russiche Vereine. Das Wetter war echt wechselhaft: Teilweise viel Regen, aber dann auch wieder 18 Grad und Sonne.

 

Und wie war das Trainingslager für dich? Hattest du dich drauf gefreut?

Als ich 1999/2000 bei Holstein unterschrieben hatte und es nach Portugal ging, dachte ich: „Oh super, Sonne“. Aber dann wurde sieben Tage voll durchtrainiert. Morgens, mittags, abends. Wenn der Trainer zufrieden war, gab es vielleicht mal einen halben Tag frei. Aber das konnten wir überhaupt nicht ausnutzen. Wir waren einfach fix und fertig.

In Belek waren wir dann zehn Tage und da war der Trainer dann richtig großzügig und hatte uns den ganzen Mittwoch freigegeben. Aber auch das konnten wir wieder nicht nutzen. Blessuren, Blasen unter den Füßen – wir haben geackert ohne Ende. Es ging mit Hans-Werner Moors ja damals gegen den Abstieg.

Die Leute sagen häufig, wenn es um Trainingslager geht: „Ihr habt Sonne, Ruhe, Strand.“ Aber Erholung ist das nicht für die Spieler.

 

Du bist von Kilia zu Holstein gekommen. War da auch so ein Gefühl beim „ersten Verein am Ort“ angekommen zu sein?

Als Kieler Jung bin ich so ziemlich alle Ligen durchlaufen. Kreisklasse C, Eiderstaffel, Fördestaffel, Verbandsliga. Holstein kannte ich damals nur von Pokal- oder Freundschaftsspielen. Natürlich war ich vorher auch mal im Stadion, aber wie da gearbeitet wird, wusste ich gar nicht. Als ich dann von Kilia kam, war es schon interessant für mich.

Ich hatte aber auch ein wenig Bedenken. Gerade als ich wechseln sollte, gab es auch noch Angebote von Altenholz, Neumünster und TuS Felde. Das waren zusammen mit Holstein die vier, die das Sagen hatten. Ich bin dann zu jedem Verein und hab mir alles angehört.

Bei Holstein dachte ich, als größter Verein am Ort, hauen die richtig raus, um die Spieler zu locken. Aber es war genau anders. Der VfR hatte mir sogar das Doppelte geboten. Trotzdem fiel meine Entscheidung dann auf Holstein. Ich wollte einfach diesen Weg gehen. Ich war ja auch nicht mehr der Jüngste und wollte meine Entscheidung später nicht bereuen.

 

Da gab es sicher auch Spieler, die eine andere Wahl getroffen hätten.

Es war auf jeden Fall die richtige Wahl. Geld war mir auch nicht wichtig, ich hatte ja einen Job in der Uni-Klinik. Zwei oder drei Monate hab ich noch Doppelschichten gemacht. Dann kam irgendwann unser Trainer, Gerd-Volker Schock, und sagte, dass wir ab jetzt auch Dienstags am Vormittag trainieren. Daraufhin haben sich Heiko Petersen, Thorsten Rohwer und ich gemeldet und gesagt, dass wir nicht können, weil wir arbeiten. Der Trainer kannte das gar nicht.


Dann waren wir drei am nächsten Tag nicht dabei und am Wochenende gleich raus aus dem Kader - weil wir eine Einheit verpasst hatten. Der Trainer stellte uns vor die Wahl: „Wenn ihr arbeiten wollt, geht arbeiten. Aber hört auf mit Fußball. Wenn ihr Fußball spielen wollt, hört auf mit arbeiten.“ So war ich dann nur noch bei Holstein.

 

Liebe Freunde, Fans und Leser,

 

wieder neigt sich ein turbulentes Jahr dem Ende entgegen. Wir haben mit unserer KSV gelacht und geweint, wir sind Kilometer weit durch die Welt gefahren oder geflogen, viel erlebt und beschrieben und haben aus vielen Ecken tolle und spannende Berichte bekommen.

 

Wir hoffen, Ihr hattet in 2015 genauso viel Spaß wie wir.

 

dukla

(Klick auf das Bild, falls Erklärung nötig)

 

Die CCK-Redaktion wünscht Euch allen ein entspanntes und friedliches Weihnachtsfest mit Familie und Freunden, gutem Essen, Getränken und vielleicht dem einen oder anderen schönen Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.

 

Bevor wir am 31.12. den Raclettegrill anwerfen und die Wunderkerzen entzünden melden wir unser noch mal.

 

Bis dahin wünschen wir Euch ein frohes Fest.

 

CCK XMAS 2015