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Was bewegt uns? Worüber ärgern wir uns, worüber freuen wir uns? Was gibt es Neues? Und wie war es eigentlich damals? Das alles und noch viel mehr findet der CCK-Leser hier:

 

 

Da haben wir den Rotz! Spätestens jetzt kann man sich dem Nervös-Sein nicht mehr entziehen. Fünf Spieltage vor Ende der Saison und es ist nichts entschieden. Aber mal so gar nichts. Wo wird Holstein am Ende der Saison landen? Worauf muss sich der Störche-Fan emotional einstellen? Was kann die Mannschaft im Endspurt leisten? Es gibt noch viel zu viele mögliche Szenarien...

 

schild

 

Von einigen Optimisten wird bereits die Möglichkeit Vorentscheidung beim derzeitigen Überraschungszweiten Jahn Regensburg ins Spiel gebracht. Träumt weiter! Im Optimalfall kann Holstein auswärts einen Dreier einfahren und sich wieder am Team von Heiko Herrlich vorbeischieben (einen Sieg gegen Chemnitz vorausgesetzt) – aber selbst dann bleibt noch das nicht zu unterschätzende Restprogramm mit Hansa Rostock und Großaspach (die beide an den letzten Spieltagen Aufstiegsaspiranten wertvolle Punkte abnehmen konnten), sowie dem Halleschen FC zum Schluss. Im schlimmsten Fall droht sowieso ein Last-Minute-Finale, in dem alles drin ist. Von direktem Aufstieg bis Wir-sind-immer-noch-im-Dreijahresplan. Immerhin ist der Klassenerhalt gesichert.

 

Aber es entfällt wohl die Option durch eine Siegesserie die Konkurrenz abzuschütteln und einen Aufstiegsplatz zu sichern. Denn da sind gleich zwei Variablen, die sich in den letzten Wochen als nicht berechenbar herausgestellt haben. Nur dass der MSV Duisburg hochgehen wird, scheint inzwischen ziemlich sicher. Immerhin seit dem 9. Spieltag haben die Zebras den Spitzenplatz der Liga nicht mehr abgegeben und konnten sich zudem einen kleinen 5-Punkte-Vorsprung zum zweiten Rang aufbauen.

 

Dieser beheimatete schon ein paar Vereine in dieser Saison. Doch aktuell steht dort weder der VfL Osnabrück, der immerhin an elf Spieltagen Zweiter war, noch der 1. FC Magdeburg, der es an zehn Spieltagen auf den Vizerang schaffte. Beide Vereine scheinen (ebenfalls) nervös zu werden und rutschten ein wenig im Verfolgerfeld ab. Holstein selbst musste den zweiten Platz an die bereits erwähnten Regensburger abgeben, die anscheinend im Moment am wenigsten Druck spüren. Ein nicht zu überschätzender Vorteil?

 

Sollte man deshalb schon resignieren? Nein, denn auch trotz durchwachsener Leistung wie in Erfurt schaffen es die Störche im Moment einfach nicht, mal ein Spiel zu verlieren. Als Fan ist man sauer, dass trotz Überzahl keine Tore gelingen – am Ende lässt der Blick auf die Tabelle einen dann aber wieder feststellen: Eigentlich hat sich nichts verändert. Die Konkurrenz macht es auch nicht besser oder teilweise noch schlimmer.

 

Bange Frage: Geht das noch fünf Spieltage gut? Erwischt es Holstein noch? Oder werden auch wieder Siege eingefahren? Immerhin haben die Störche ein relativ leeres Lazarett. Auch die Sperren halten sich im Vergleich zu anderen Vereinen in Grenzen. Zudem finden sich Statistiken, die besagen, dass alle Vereine, die am 32. Spieltag auf dem zweiten Platz standen, am Ende aufgestiegen sind.

 

Der Kapitän gibt sich die Ehre. Zum Abschluss seiner Tour rockt er am 8. April den Orange Club. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass es sich mehr als lohnt. Und dank der inzwischen seit 2015 bestehenden Zusammenarbeit könnt Ihr dabei sein.

 

EC Poster Kiel

 

CCK verlost 1x 2 Gästelistenplätze. Was Ihr dafür machen müsst? Einfach eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken oder den Facebookbeitrag kommentieren. Einsendeschluss ist Mittwoch Abend der 5. April, 19:12 Uhr. Die Gewinner werden per Email oder PN benachrichtigt.

 

Einlass ist um 19 Uhr, die Show beginnt um 20:15 Uhr. Und für alle, die leer ausgehen, gibt es natürlich auch Tickets an allen bekannten VVK-Stellen und im Netz unter www.eventim.de/erik-cohen.

...das Sterben von Mannschaften

 

Manchmal mit Pressemitteilung. Oft heimlich still und leise. Ärgerlich im laufenden Spielbetrieb. Oft zur Winterpause. Viele Vereine haben mit schwindenden Mannschaften zu kämpfen. Die lange Winterpause hat so manchem Verein schon die Mannschaft gekostet. Dass viele Spieler ihre Zusage oft nur noch „bis zum Winter“ geben, ist eines von vielen Problemen. Wenn mehr als eine Handvoll Spieler bereits zur Halbserie „eine neue Herausforderung“ suchen und andere sich bei nasskalten Temperaturen plötzlich nicht mehr zum Spiel-und Trainingsbetrieb aufraffen können, dann gehen bei vielen Amateurteams auch mal im Winter die Lichter aus.

 

Ball platt

 

Verfolgen kann man das in den vergangenen Jahren bei vielen Vereinen. Im Kreis Kiel haben ehemals große Vereinsnamen mit teilweise mehr als 3 Mannschaften nur noch eine einzige Herrenmannschaft im Spielbetrieb. Holsatia Kiel, TuS Gaarden, Eintracht Kiel und nun seit diesem Winter auch Fortuna Wellsee, Schwarz-Weiß Elmschenhagen und der TSV Schilksee. Der TSV Russee und der FC Süd Kiel konnten sich sogar nur noch über eine Spielgemeinschaft im Spielbetrieb halten. Der SVE Comet Kiel, übrigens auch nur noch aufgrund einer Fusion der ehemaligen Erzrivalen SV Ellerbek und Comet Kiel am Leben, bildet in dieser Runde die absolute Ausnahme. Mit 4 Herrenmannschaften im Spielbetrieb kann kein anderer Kieler Verein mithalten.

 

Für den betroffenen Verein selbst bedeutet eine abgemeldete Mannschaft auch immer ein Verlust von Mitgliedern. Weniger Mitglieder, weniger Geld, bei steigenden Fixkosten und Verbandsabgaben. Ein tödlicher Kreislauf.
Aber woran liegt es, dass einige Vereine ihre Teams abmelden müssen? Pauschal lässt sich das sicher nicht beantworten. Bei dem einen ist es sportlicher Misserfolg der bei schwindender Vereinstreue in massenhaften Spielerabgängen mündet, bei dem anderen eine schlechte Vereinspolitik.

 

Das Internet ist schon ein Phänomen. Sobald auch nur eine Meldung aus dem Fußballkosmos das Potential hat, größere Aufmerksamkeit zu erregen, wird es von allen Portalen ausgeschlachtet, um auch keinen zu kleinen Anteil der Aufmerksamkeit zu erlangen.

 

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Letzte Woche hat St. Paulis Trainer Ewald Lienen die Fans gewürdigt, die auch in schwierigen Zeiten zum Club halten und Unmengen an Zeit, Mühe und Geld investieren, ihren Teil dazu beizutragen, dass der Kiezclub nächste Jahr weiter nach Dresden und nicht nach Lotte fahren muss. Jeder Spieler sollte sich dessen beim Auftritt auf dem Platz bewusst werden. Schöne Worte – und einem Trainer wie Lienen, der zu gern auch einmal über den Tellerrand hinausblickt, nimmt man das ab. Das darf dann im Internet auch gerne jeder wissen. Vielleicht sogar auch andere Vereinsführungen.

 

Kiel, 03. März 2017. Die unnötige Niederlage in Zwickau ist langsam verdaut, das ungute Gefühl mit Blick auf die Unkonstanz der Mannschaft ist immer noch da: Gegen Paderborn sollte schon gewonnen werden.

 

Doch auch ein anderes Thema erhitzte an diesem Tag die Gemüter: Durch das noch zu spielende Pokal-Viertelfinale zwischen Lotte und Dortmund am übernächsten Dienstag muss das Spiel der Mannen vom Autobahnkreuz gegen Rostock an den nächsten Sonnabend verschoben werden. Ungünstig: An diesem Tag sollte unsere KSV im benachbarten Osnabrück spielen. Aber Kiel in Osnabrück und Rostock in Lotte zu selben Zeit? Das leuchtet selbst den aktiven Fans ein, dass diese Kombination aufgrund von Anfahrtswegen und Polizeikapazitäten vielleicht ein paar objektive Probleme bietet.

 

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Sonnabend.

 

Früher Morgen. Du wachst auf und du spürst das Kribbeln. 700 Kilometer? Egal! Ob Regen, ob Schnee, ob Sturm - du kannst es kaum erwarten, endlich auf der Straße zu sein. Zusammen mit deinen Freunden, zusammen mit all den anderen. Du hast mal wieder die beste Zeit deines Lebens. Unterwegs für den Fußball, für deinen Verein für deine Liebe. Die Woche bekommt endlich wieder ihren Sinn. Du kommst dem Ziel immer näher. Du triffst so viele Bekannte. Du siehst die Spieler einlaufen, das Adrenalin ist da. Neunzig Minuten Anspannung, neunzig Minuten anfeuern. Du bist frustriert mit den anderen, du feierst mit den anderen. Jedes zweite Wochenende auf fremden Plätzen. Du machst dich auf den Rückweg, für Stunden. All die Geschichten, all das Philosophieren. Die letzten 100 Kilometer fällt es dir schwer, die Augen offen zu halten. Du willst eigentlich schon Zuhause sein. Aber trotzdem weißt du: In zwei Wochen bin ich wieder dabei, wieder unterwegs, wieder mit all den anderen. Du schleppst dich die Treppe hoch, schreibst deiner Ma eine kurze SMS. Alles gut, bin heil wieder angekommen.

 

Sonntag.

 

Du machst deinen Laptop an. Du liest: „Horrorcrash – drei Fans verlieren das Leben“. Gestorben auf der Rücktour von einem Auswärtsspiel. Ein dicker Kloß im Hals. Persönlich kanntest du niemanden. Doch wahrscheinlich hatten sie jeden zweiten Sonnabend das gleiche Leben wie du.

 

Viel Kraft den Hinterbliebenen – und an alle anderen da draußen: Fahrt vorsichtig, passt auf euch auf!

 

 
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