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Der Aufstieg und die Gedanken an die nächste Saison zaubern einem immer noch ein breites Grinsen ins Gesicht. Doch spätestens an diesem Wochenende gibt es noch eine weitere Vorfreude – die auf den DFB-Pokal! Am Sonntag findet die Auslosung für die erste Hauptrunde in der ARD-Sportschau statt und bereits seit Tagen wird in Foren und bei Facebook (→ CCK-Gewinnspiel!) über die Wunschgegner diskutiert. Das letzte Mal war trotz der Niederlage gegen den VfB Stuttgart ja ein richtig feiner Tag.

 

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Wer es diesmal wird, steht noch nicht fest – dafür sind einige Bestmarken des Pokals allgemein bekannt. Rekordsieger: Bayern München (18), Rekordspieler: Mirko Votava (79), Rekordtorschütze: Gerd Müller (78). Doch wie sieht es mit Holstein Kiels Bestmarken aus – und welche Vereine aus dem nördlichsten Bundesland können auch eine DFB-Pokal-Historie aufweisen? Die Liste hält auf jeden Fall einige, überraschende Namen bereit. Und auch ansonsten gibt Euch CCK einiges an Experten-Wissen für den Sonntagabend an die Hand.

 

→ Tschammer-Pokal-Historie

 

Der Tschammer-Pokal war der erste nationale Pokalwettbewerb in Deutschland. Bei seiner Premiere im Jahr 1935 besiegte Holstein Kiel in der 1. Runde die SpVgg Nordring Stettin am 1. September 1935 mit 7:1. In der zweiten Runde war dann bei Hannover 96 nach einem 4:3 Schluss. Ein Jahr später verlor Holstein Kiel schon in der ersten Runde gegen den SV Polizei Lübeck mit 1:2 n.V.

 

Gleich 1935 gab es übrigens einen Favoritenschreck: Der Bezirksligist Berolina Berlin besiegte die Gauligaklubs SC Victoria Hamburg und Vorwärts-Rasensport Gleiwitz und verlor erst im Achtelfinale gegen den in der Gauliga Hessen spielenden FC Hanau 93. Erster Pokalsieger wurde übrigens der 1. FC Nürnberg.

 

In der Saison 1937 schafften es die Störche nach Siegen gegen den Homberger SV (1:0) und Hertha BSC (5:3) erstmals bis ins Viertelfinale, wo Holstein gegen den späteren Finalisten Fortuna Düsseldorf mit 2:1 verlor. Auch bei der letzten Austragung des Tschammer-Pokals 1943 ging es bis in Viertelfinale, wo man wieder gegen einen späteren Finalisten, den Luftwaffen SV Hamburg, mit 2:4 verlor.

 

Noch eine Runde weiter ging es 1941. Siege gegen den Hamburger SV (2:1), Werder Bremen (2:1), Blau-Weiß 90 Berlin (4:0) und den 1. SV Jena brachten Holstein bis ins Halbfinale, wo die Kieler gegen Schalke 04 (unter anderem mit Fritz Szepan und Ernst Kuzorra) chancenlos waren und 0:6 verloren.

 

→ DFB-Pokal-Historie

 

Der DFB-Pokal wurde erstmals in der Saison 1952/53 ausgetragen. Für die Premiere hatte sich Holstein Kiel nicht qualifizieren können, auch war kein anderer schleswig-holsteinischer Verein im Teilnehmerfeld vertreten. Aus der Oberliga Nord waren der Hamburger SV, der FC St.Pauli, Concordia Hamburg, der 1. SC Göttingen 05, Eintracht Osnabrück, sowie der VfL Osnabrück dabei. Erster DFB-Pokal-Sieger wurde Rot-Weiss Essen durch einen 2:1-Finalsieg gegen Alemannia Aachen.

 

Holstein Kiel schaffte es erstmals 1962 in die Hauptrunde (damals Achtelfinale), verlor allerdings gegen Schalke 04 mit 2:4.

 

Insgesamt erreichten die Störche im DFB Pokal viermal das Achtelfinale (1961/62, 1965/66, 1970/71, 1978/79) und schafften es einmal bis ins Viertelfinale (2011/12). Da war gegen den späteren Pokalsieger Borussia Dortmund Schluss. Trotzdem war das Spiel gegen die Klopp-Elf mit Piszczek, Blaszczykowski, Lewandowski, usw. einer der großen Fußballfesttage an der Förde.

 

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Neben dem 1. FC Magdeburg ist die KSV damit der einzige Verein, der als Viertligist bis ins Viertelfinale gekommen ist.

→ Schleswig-Holstein im DFB-Pokal

 

Natürlich durften auch anderen Vereine Schleswig-Holstein bereits im DFB-Pokal repräsentieren, hatten dabei aber nicht immer das Glück, ein Heimspiel zu haben. So musste der Heider SV im Jahr 1961 beim 1. FC Kaiserslautern antreten (0:2-Niederlage) oder 1974 zum SV Chio Waldhof (0:4-Niederlage) - für den VfR Neumünster ging es im selben Jahr zum FK Pirmasens (1:7-Niederlage). In Jahr später reiste der Itzehoer SV einmal quer durch die Republik an den Bodensee zur SpVgg Lindau (0:3-Niederlage) und für den ESV Frisia Husum ging es zu Hassia Bingen (0:7). Auch im darauf folgenden Jahr debütierten einige SH-Vereine auf der „großen“ Fußballbühne: Der IF Tönning spielte auswärts gegen die Profis von Bayer Leverkusen und für den VfR Laboe stand ein Auswärtsspiel im schwäbischen Germaringen an (0:9). Immerhin über Heimspiele durften sich Phönix Lübeck (0:2 gegen Eintracht Bad Kreuznach) und der Itzehoer SV (0:7 gegen den 1. FC Köln) freuen.

 

Weitere DFB-Pokal-Teilnehmer aus dem nördlichsten Bundesland waren der Rendsburger TSV, der VfL Bad Schwartau, Schleswig 06, der VfB Lübeck, der TSV Nord Harrislee, der SV Börnsen, Blau-Weiß Wesselburen, der TSV Kappeln, der BSC Brunsbüttel, der VFL Kellinghusen, Blau-Weiß Friedrichstadt, der TuS Hoisdorf, der FC Kilia Kiel und der SV Eichede.

 

→ DFB-Pokal-Auslosung

 

Holstein befindet sich bei der Auslosung zur 1. Hauptrunde am Sonntag noch im zweiten Lostopf („Amateurtopf“), zusammen mit den 24 Landesverbandsvertreter, die vier letztplatzierten Teams der 2. Bundesliga sowie die vier bestplatzierten Mannschaften der 3. Liga der Vorsaison. Damit hat Holstein Kiel auf jeden Fall Heimrecht und trifft auf einen Erst- oder Zweitligisten. Erst bei der Auslosung zur 2. Hauptrunde wäre Holstein dann im Profi-Topf und könnte auch ein Auswärtsspiel zu gelost bekommen.

 

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→ Termine

 

Los geht’s am 11. August (Gegner noch unbekannt) und das Finale in Berlin ist am 19. Mai 2018 (Gegner noch unbekannt).