Jahrzehnte von Bangen, Leiden, Jubeln und Feiern, begeisternde Spiele und große Dramen - Fußballgeschichte, die von tausenden Schlachtenbummlern verfolgt wurde, verschwindet innerhalb weniger Stunden durch die Baggerschaufel... 

 

Es war vielleicht einer der letzten Reste des "alten" Fußball im Bundesliga-Business, nun ist das Ende der Ostkurve im Holstein-Stadion gekommen. Unter Gästefans war sie gehasst, weil die Besucher ungeschützt den norddeutschen Elementen ausgesetzt waren und weil dank der Mischung aus flachen Stufen und Werbebanden die Torauslinie in einem toten Winkel lag. Andererseits ging Nostalgikern das Herz auf und auch Freunde von pyrotechnischen Erzeugnissen konnten ihre Leidenschaft voll ausleben.

 

Viele ältere Holsteiner kennen noch die Zeit, in der man sich aussuchen konnte, hinter welchem der beiden Tore man das Spiel verfolgen wollte. Und zur Not in der Halbzeit wechseln konnte. Einige vermissen diese Zeit und erinnern sich an den Blick das alte Rund. Wehmut schwingt beim Abriss mit. Aber Holstein ist nicht mehr das Holstein von früher, die Mannschaft ist eine andere, der Fußball ist ein anderer und nun zieht das Stadion nach. Auf geht's in die Zukunft!

 

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