Nach vielen tausend Kilometern, hunderten Stadien und mindestens ebenso vielen Würsten, Nackensteaks und anderen kulinarischen Highlights rund um den Fußball, haben wir beschlossen, ganz nach Vorbild von Non-League Chips "back to the roots" zu gehen. Und zwar mit einem Sammelsurium von absolut delikaten Stadiongedecken, außergewöhnlichen Angeboten und Ausreißern nach unten. Und Ihr dürft dabei mitmachen. Ihr wart beim Fußball und habt DIE Wurst schlechthin gehabt? Das beste Nackensteak gibt es bei Eurem eigenen Verein? Habt Ihr Geheimtipps für die breiteste Versorgungspalette? Oder seid Ihr sogar auf eine absolute "Brätkatastrophe" gestoßen? Dann her damit. Schickt uns ein Foto Eurer Entdeckung. Dazu der Preis, Portionsgröße (aufsteigend 1-10) und Geschmack (aufsteigend 1-10) sowie ein Satz zum Gesamturteil an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir freuen uns auf Eure Beiträge. 

 

 

Arlewatt

 

 Currywurst

Preis: 2,50 EUR
Portionsgröße: 7,5
Geschmack:  7

 

Zum Preis der Currywurst beim SZ Arlewatt kann man absolut nichts sagen, denn das Exemplar hat für € 2,50 schon eine gute Größe. Beim Brätgrundprodukt gibt es nicht zu beanstanden, zudem die Wurst auch knusprig, aber keine Sekunde zu lange gegrillt ist. Die "Soße" aus der Flasche ist natürlich etwas unkreativ, zudem ist das Toastdreieck etwas überfordert mit der Tunke und biete nur wenig zusätzliche Sättigung. Das ist aber Meckern auf solidem Niveau - als Sportplatzsnack taugt die nordfriesische Curry voll.

Dersim

 Köfte im Brot

 

Preis: 5 EUR
Portionsgröße: 8
Geschmack:  8

 

Okay, 5 Euro ist sicherlich kein Schnapper - das ist der erste Kriitkpunkt. Der zweite (kleine) Grund zur Klage ist die Anrichteweise, die zwar gut aussieht, aber der großzügige Klacks Soße macht es unmöglich, sich nicht das komplette Gesicht zu beschmieren. Ansonsten sind die Kieler Tester aber ein kleines bisschen verliebt in die Köfte bei Dersimspor. Denn die sind saftig, gut gegrillt und schmecken einfach top, der Salat ist knackig und auch das Brot kann was. Darüber gibt es ein bisschen (mehr) Cacık - rundet die Köstlichkeit hervorragend ab. Der Pokal hält halt immer noch Überraschungen bereit.

 

Inter Sucuk

Sucuk-Brötchen

Preis: 2,50 EUR
Portionsgröße: 8,5
Geschmack: 8,5


Dass man den Hans-Mohr-Platz auch ohne Fußball, einfach nur zum Essen besuchen könnte, wurde in diesem Blog ja sicherlich schon mal an der einen oder anderen Stelle erwähnt. Inzwischen scheint sich der Verein auf dem Kieler Ostufer seiner kulinarischen Bedeutung auch selbst bewusst und macht an der Zufahrt groß Werbung für die angebotenen, anatolischen Köstlichkeiten. Nach Köfte und Sosis fand diesmal das Sucuk-Brötchen für 2,50 Euro den Weg in die Hände (und dann in den Magen) der Tester. Auch hier gibt es (die Liebe zu Knoblauch vorausgesetzt) keinen Grund zur Klage. Die salatigen Beilagen sind frisch und knackig, das Brötchen knusprig und die Sucuk deftig-lecker und gut gegrillt. Wieder mal ein Beweis, dass Inter auch neben dem Platz auf hohem Niveau spielt.

werder platz11

Pommes Frites

Preis: 2,00 EUR
Portionsgröße: 6
Geschmack: 8

Das Auswärtsspiel bei der Zweiten von Werder Bremen im März 2010 wird wohl keinem Holstein-Fan in guter Erinnerung sein. 1:6-Klatsche, und wäre das nicht schon genug gewesen, gab es damals fürchterliche Currywurst-Pommes auf Platz 11. Sieben Jahre später wagt sich CCK erneut an die Verpflegung im Schatten des großen Weserstadions. Und siehe da: Es geht doch! Die Kartoffelstäbchen sind super fritiert, außen golden knusprig und innen noch schön kartoffelig. Eine Prise Pommessalz, ein großzügiger Klacks Mayonnaise (diese richtig geile Imbiss-Mayo @CI) - fertig ist der gehaltvolle Halbzeitsnack. Lediglich die Portion hätte es größer ausfallen können.

 

Tremsbttel

Schinkenwurst

Preis: 2,00 EUR
Portionsgröße: 7
Geschmack: 7,5

 

Das einfache Fazit: Die Wurst in Tremsbüttel war besser, als das magere 0:0 gegen den SC Elmenhorst. Aber auch ohne das Spiel als Vergleichreferenz würde die Brätstange gut abschneiden, denn sie schmeckt im Endeffekt genau so, wie man es von einer Schinkenwurst erwartet: leichtes Raucharoma, etwas deftiger (mit einer ganz feinen Schärfe im Abgang) und relativ saftig. Das Exemplar ist zudem gut gerillt, nur fragt sich der Tester, wo das zweite Wurstende hinverschwunden ist :D