Nur noch zwei Tage und immerhin schon knapp 6000 Karten im Vorverkauf (davon 500 Tickets in Cottbus!) weg - das und die im Vergleich zum letzten Wochenende geradezu paradiesischen Wetteraussichten lassen das Pokalfieber in der Landeshauptstadt merklich steigen.

 

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Gut vorbereitet ist der Landespokalsieger auf jeden Fall, auch wenn Elfmeterschießen nicht explizit auf dem Trainingsplan stand. Dafür ist die Verletztenliste im Vergleich zu der des Gegners im Moment erfreulich kurz - bis auf Yannik Jakubowski und Fabian Wetter sind alle Spieler fit und der Konkurrezkampf um die Plätze der Startelf sei laut Thorsten Gutzeit "hart, aber noch herzlich". So sei es natürlich auch schwieriger geworden, eine Stammelf zu bestimmen, da man auf fast allen Positionen gut und doppelt besetzt sei.


Taktisch wolle man, genau wie in der Liga, ein 4-4-2-System spielen, wobei es aber auch eine "Variante B" mit hängender Spitze gebe - in jedem Fall wolle man aber auf die mentale Stärke und die offensive Kraft des Teams setzen. Wie sehr man das Spiel gestalten könne, hänge natürlich stark vom Gegner ab und der befindet sich zum einen schon im Spielrhythmus und ist zudem mit Siegen gegen Dresden und Duisburg hervorragend in die Zweitligasaison gestartet. "Kampfgeist und Emotionen" gemischt mit "attraktivem Fußball, viel Bewegung im Spiel und schnellem Umschalten", das sei nach Ansicht des Holstein-Trainers das Erfolgsrezept seines Kontrahenten auf der Bank, „Pele“ Wollitz. Und dieses Rezept hat die Lausitzer letzte Saison immerhin bis ins Halbfinale geführt.

 

 

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"Samstag muss es knallen auf dem Platz"

 

Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, soll es am Sonnabend einen richtigen "Pokalfight" im Holsteinstadion geben. Wer zum Kader gehören wird, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining (Freitag, 19.30 Uhr), Startelf wird am Spieltag selbst bekannt gegeben.

Nur eine Personalie steht fest: Zwischen den Pfosten wird Morten Jensen stehen, der damit nicht nur vom Trikot her die Nummer "1" sein wird. Wer als Ersatztorhüter auf der Bank sitzen wird, entscheidet sich auch erst morgen. Jensens Vorgänger Michael Frech und Simon Henzler werden übrigens in der Halbzeitpause des Pokalspiels zusammen mit Heiko Petersen offiziell verabschiedet. Vielleicht ist der "Weltpokalsiegerbesiegertorhüter" ja der richtige Glückbringer für eine Sensation - neun Jahre nach Hertha BSC wäre es vielleicht an der Zeit dafür.

 

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Weiterer Zeitplan für Sonnabend:

14.00 Uhr - Ticketcenter am Stadion öffnet
18.00 Uhr - Öffnung Stadiontore
19.30 Uhr - Anpfiff

Hinweis: Genau wie zukünftig bei Ligaspielen berechtigen im Vorverkauf erworbene Tickets auch beim DFB-Pokalspiel zur Nutzung des Busse und Fähren des VRKs drei Stunden vor und nach dem Spiel.

 

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